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Kinder im Versteck – Verfolgt. Untergetaucht. Gerettet? Berlin 1943 – 1945

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Die Ausstellung »Kinder im Versteck - Verfolgt. Untergetaucht. Gerettet? Berlin 1943 - 1945« lenkt den Blick auf die Situation Anfang der 1940er Jahre in Berlin – auf die Stadt der Täter, in welcher der Völkermord an den europäischen Juden geplant wurde. Mehr als eine Million Kinder in Europa fielen dem Holocaust zum Opfer, weil sie als Juden zur Welt kamen. Auch die fünf Kinder, deren Geschichten in der Ausstellung erzählt werden, wurden verfolgt, weil sie Juden waren. Einigen von ihnen ist es gelungen, in einem Versteck Zuflucht zu finden. Andere wurden wie Anne Frank verraten und ermordet. Die Überlebenden erzählen im Wissen um die vielen, die nicht überlebten. Zugleich macht die Ausstellung das Handeln couragierter Menschen sichtbar, die mit ihrem riskanten Einsatz Leben retteten.
Kinder musizieren vor den Ausstellungstafeln

Während der Ausstellungeröffnung in der Wandelhalle / Foto: Abgeordnetenhaus

Die Ausstellung basiert auf Datensätzen des Forschungsprojektes »Rettung von Juden im nationalsozialistischen Deutschland« des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Sie ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts des Anne Frank Zentrums in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin Ralf Wieland eröffnete die Ausstellung anlässlich des Themenjahres »Zerstörte Vielfalt« am Dienstag, dem 22. Oktober 2013, um 17 Uhr.

Thomas Heppener, Direktor des Anne Frank Zentrums, und Dr. Beate Kosmala, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin, führten in die Ausstellung ein.
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