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Architektonische Besonderheiten

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Seitenansicht des Preußischen Landtags um 1900

Foto: Landesarchiv Berlin

Der Gebäudekomplex des ehemaligen Preußischen Landtags zählt zu den herausragenden Parlamentsbauten in Deutschland und stellt einen bedeutenden Beitrag zur Bautätigkeit des Preußischen Staates dar. Der Komplex besteht aus dem ehemaligen Preußischen Abgeordnetenhaus (Bauzeit 1892-1899) und dem ehemaligen Preußischen Herrenhaus (1901-04).

Die Pläne für den gesamten Komplex entwarf der Baurat Friedrich SCHULZE.
Das Gebäude legt ein anschauliches Zeugnis ab von der Bauweise während des Historismus, in der für die jeweilige Bauaufgabe ein historischer, als passend erachteter Stil nachgeahmt wurde. Während das Preußische Herrenhaus, in dem heute der Bundesrat tagt, in Formen des preußischen Barocks errichtet wurde, zeigt sich das frühere Preußische Abgeordnetenhaus, in dem heute das Abgeordnetenhaus von Berlin tagt, im Stil der italienischen Hochrenaissance.

Aufgrund seiner Fassadengestaltung, des teilweise erhaltenen Bauschmucks und der räumlichen Organisation des Parlamentes, aber auch aufgrund der zahlreichen baulichen Veränderungen im Zuge seiner wechselvollen Nutzungsgeschichte ist der Komplex des Preußischen Landtags eines der beachtenswertesten und facettenreichsten Baudenkmale Berlins.
Die historische Bausubstanz konnte nach schweren Kriegsschäden und zwischenzeitlich starken Eingriffen erhalten werden. Nach einem behutsamen Umbau durch die Architektengemeinschaft RAVE STANKOVIC KRÜGER beherbergt das denkmalgeschützte Gebäude seit 1993 das Berliner Landesparlament. Wie bereits in früheren Tagen zeichnet sich der Bau durch seine besondere Zweckmäßigkeit für den parlamentarischen Betrieb aus.

 

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