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Vergebung und Versöhnung. Kardinal Kominek – unbekannter Gründervater Europas

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In einem Hirtenbrief, mit dem die polnischen Bischöfe im November 1965 auf ihre deutschen Amtsbrüder zugingen, hieß es: „...wir vergeben und bitten um Vergebung“. Zwei Jahrzehnte nach dem Ende des von Deutschland entfesselten Zweiten Weltkrieges war damit ein wichtiger Schritt hin zum Dialog und zur langsamen Wiederannäherung von Polen und Deutschen getan. 
Besucher im Festsaal

Während der Ausstellungseröffnung / Foto: Stadt Breslau

Die multimediale Ausstellung, die vom 26.2. bis 8.4.2016 im Festsaal des Abgeordnetenhauses von Berlin zu sehen war, hat die Lebensgeschichte des Breslauer Kardinals Bolesław Kominek, der den Hirtenbrief von 1965 entworfen hatte, in den Prozess der deutsch-polnischen Versöhnung eingebettet.  Es wurde ein Panorama der wechselhaften, von Krieg und Zerstörung, aber auch von Wiederaufbau, guter Nachbarschaft und Zusammenarbeit geprägten polnischen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts gezeigt. Dass Einigung ohne Versöhnung nicht möglich ist, ist 25 Jahre nach der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages mit der Ausstellung in eindrucksvoller Weise in Erinnerung gerufen worden.
Die Ausstellung wurde vom Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin Ralf Wieland gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Breslauer Stadtrates Dr. Jacek Ossowski sowie Dr. Reinhard Schweppe von der Initiative „Nachbarn in Europa“ der Stiftung Zukunft Berlin eröffnet.
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