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Visegrád Karma

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Plakate der Visegrád-Länder von 1989 und 1990

Plakate in der Wandelhalle des Abgeordnetenhauses

Blick in die Ausstellung / Foto: Abgeordnetenhaus Berlin

Der friedlichen Revolution vom November 1989 war eine Entwicklung voraus gegangen, deren Wegbereiter auch unsere osteuropäischen Nachbarn waren. Bestärkt durch die Veränderungen in den ehemaligen sozialistischen Nachbarstaaten, führten Massendemonstrationen mutiger DDR-Bürger schließlich zur Öffnung der Mauer am 9. November 1989 und zum Niedergang des SED-Regimes.

Vor allem die Vorgänge in Ungarn und Polen waren treibende Kräfte für diese Veränderungen. Bereits am 2. Mai 1989 bauten ungarische Grenzsoldaten den Stacheldrahtzaun zu Österreich ab und öffneten am 10. September 1989 für DDR-Bürger die Grenze zu Österreich. In Polen fanden schon im Juni 1989 (halb-)freie Parlamentswahlen statt und führten zu einem großen Sieg der Opposition. Auch
in der ehemaligen CSSR, in Prag und in Brünn, kam es im Oktober 1989 zu Demonstrationen und schließlich zu Massenprotesten mit dem Ziel einer raschen Umgestaltung des politischen Systems.

Um an die Zeit des Umbruchs der Jahre 1989 / 1990 zu erinnern, hat die Visegrád-Ländergruppe (Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn)  – deren Vorsitz Ende Juni 2014 von der Republik Ungarn an die Slowakei weitergegeben wurde – eine Wanderausstellung mit politischen Plakaten vorbereitet, die sich mit der Bürgerbewegung dieser Zeit auseinandersetzt. Mit ihren kreativ und vielfältig gestalteten Plakaten gelang es den damaligen Künstlern, humorvoll und ironisch auf die politischen Missstände aufmerksam zu machen. Unterstützer und Leihgeber der ausgestellten Plakate ist das Bakelit Multi Art Center in Budapest.

Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin Ralf Wieland und SE der Botschafter von Ungarn Dr. József Czukor eröffneten im Namen der Präsidentschaft der Visegrád Gruppe am Mittwoch, den 18. Juni 2014, um 18 Uhr im Festsaal des Abgeordnetenhauses von Berlin die Ausstellung.
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