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Adolph Friedrich Carl Streckfuß

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Porträt von Adolph Friedrich Carl Streckfuß / Foto: Landesarchiv Berlin

1778 - 1844
20. Ehrenbürger
Verleihung 09.03.1843

Adolph Friedrich Carl Streckfuß war sowohl Jurist als auch Dichter und Romancier und machte sich vor allem als Übersetzer bedeutender italienischer Werke, wie Dantes „Göttliche Komödie“ oder Ariosts „Rasender Roland“ einen Namen.

Nach dem Studium der Rechte in Leipzig beschäftigte sich Streckfuß bei einem Aufenthalt in Triest (1801-03) intensiv mit der italienischen Sprache und Literatur. In seine Heimat zurückgekehrt, arbeitete er ab 1811 in königlich sächsischen Diensten. Aufgrund der Teilung Sachsen 1815 wechselte er in die Finanzabteilung des preußischen Gouvernements. Erst 1819 übersiedelte Streckfuß nach Berlin, um hier im preußischen Innenministerium zu arbeiten. Er nahm sich besonders der weiteren Entwicklung der Städteordnung an, fand aber auch Zeit für seine Übersetzungen aus dem Italienischen. Bis 1843 gehörte er als Wirklicher Geheimer Oberregierungsrat dem Staatsrat an. Als er aus dem Staatsdienst ausschied, verliehen ihm die Berliner Kommunalbehörden die Ehrenbürgerwürde der Stadt.

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