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Friedrich Wilhelm Graf von Brandenburg

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Portrait von Friedrich Wilhelm Graf von Brandenburg / DHM, Berlin

1792 - 1850
28. Ehrenbürger
Verleihung 06.02.1850

Der preußische Ministerpräsident Friedrich Wilhelm Graf von Brandenburg sorgte sich um die Rolle Preußens in einem vereinigten Deutschland. Er leitete daher 1848 die Reaktion auf die revolutionäre Einheitsbewegung ein, um die Autorität des Königs wiederherzustellen.

Friedrich Wilhelm Graf von Brandenburg, geboren 1792 als illegitimer Spross des preußischen Königshauses, trat früh in die Armee ein. 1812 kämpfte er im preußisch-französischen Feldzug gegen Russland, 1814 nahm er am Befreiungskrieg teil. Für seine Tapferkeit erhielt er mehrere Auszeichnungen sowie die Beförderung zum Kommandeur des Regiments "Garde du corps". Als preußischer Ministerpräsident reagierte er 1848 auf die revolutionäre Einheitsbewegung: Er löste die preußische Nationalversammlung auf und führte zusammen mit Freiherr von Manteuffel eine Verfassung ein, die trotz ihrer liberalen Prinzipien die königliche Gewalt stärkte. Nach dem Sieg der Reaktion verliehen ihm die Berliner Kommunalbehörden 1850 die Ehrenbürgerwürde der Stadt.

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