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Gebhard Leberecht von Blücher

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Porträt von Gebhard Leberecht von Blücher / Foto: Hans-Joachim Bartsch, Berlin

1742 - 1819
3. Ehrenbürger
Verleihung 31.01.1816

Gebhard Leberecht von Blücher war Generalfeldmarschall der preußischen Armee und erfreute sich in Berlin wegen seiner Bürgernähe und militärischen Erfolge großer Beliebtheit.

Blücher begann seine militärische Laufbahn im Siebenjährigen Krieg als Husar in schwedischen Diensten. 1771 wurde er Stabsrittmeister in der preußischen Armee, zog sich jedoch 1773 wegen einer Kränkung vom Militärdienst zurück. Erst als 45jähriger kehrte er in sein Regiment zurück und diente sich zum militärischen Befehlshaber und Generalleutnant hoch. 1807 wurde er Generalgouverneur in Pommern, von wo er nach Berlin abberufen wurde. Als 70jähriger zog er 1813 in den Krieg gegen Frankreich. Der Vorstoß nach Paris 1814 führte zu seiner Ernennung zum Feldmarschall und zur Erhebung in den Fürstenstand. Nach der Rückkehr Napoleons von Elba war er 1815 in der Schlacht bei Belle-Alliance maßgeblich am entscheidenden Sieg über Napoleon beteiligt. Dieser Sieg brachte ihm das Ehrenbürgerrecht von Berlin und den Ehrendoktor der Universität Oxford ein.

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