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Gustav Heinemann

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Porträt von Gustav Heinemann / Peter Herkenrath: Öl auf Leinwand / Foto: Stefan Geiser

1899 - 1976
88. Ehrenbürger
Verleihung 18.02.1974

Gustav Heinemann studiert Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte. Neben der Arbeit als Justitiar engagiert er sich in der Evangelischen Kirche Deutschlands, in der NS-Zeit in der "Bekennenden Kirche".

Er tritt 1945 in die CDU ein. 1949 ist er Bundesinnenminister im ersten Kabinett von Konrad Adenauer. 1950 tritt er aus Protest gegen die geplante Wiederbewaffnung der Bundesrepublik als Minister zurück. Nach seinem Austritt aus der CDU gründet er 1952 die "Gesamtdeutsche Volkspartei" (GVP). Er wirft Bundeskanzler Adenauer mit Blick auf die mögliche Wiedervereinigung Deutschlands eine falsche Außenpolitik vor.

Die GVP bleibt politisch erfolglos und er tritt 1957 zur SPD über, für die er im gleichen Jahr in den Bundestag einzieht. Von1966-1969 amtiert er als Bundesjustizminister in der Großen Koalition. 1969 wird Heinemann schließlich zum Bundespräsidenten gewählt.

Die Verleihung der Ehrenbürgerwürde erkennt seine "Verdienste um die freiheitlich-demokratische Entwicklung der deutschen Nachkriegsgesellschaft und seine häufig tatkräftig demonstrierte Verbundenheit mit Berlin" an.

Angaben zum Künstler Peter Herkenrath (1900 - 1992)

1920-1923 Studium der Volks-, Betriebs- und Rechtswissenschaft in Köln. Daneben bildet er sich autodidaktisch in Malerei und Zeichnung. Von 1923 bis in die 50er Jahre ist er gleichzeitig in der Textilfabrik des Vaters tätig und arbeitet als Künstler. In der NS-Zeit erhält er Ausstellungsverbot. 1945 gründet er die Rheinische Künstlerge-meinschaft Köln mit. Von 1952-1955 sitzt er der Neuen Rheinischen Sezession vor. Von 1962-1970 lehrt er Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Er ist ein gefragter Bildnismaler, der neben Politikern wie Konrad Adenauer und Theodor Heuss auch Kollegen wie Max Pechstein porträtiert.

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