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Helmut Schmidt

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1918 - 2015
101. Ehrenbürger
Verleihung 13.12.1989

Porträt von Helmut Schmidt / Charlotta Freiin Geyr von Schweppenburg Öl auf Leinwand, 1991 / Foto: Stefan Geiser

Bedingt durch den Kriegsdienst studiert Helmut Schmidt erst von 1945-1949 in Hamburg Staatswissenschaften und Volkswirtschaft. Daneben widmet er sich schon früh der Politik. 1946 tritt er in die SPD ein, 1953 wird er erstmals Bundestagsabgeordneter. Er legt das Mandat nieder, als er 1961 Innensenator in Hamburg wird. 1965 wird er erneut in den Bundestag gewählt. Im ersten Kabinett von Willy Brandt wird er 1969 Verteidigungsminister.

1972 übernimmt er das Amt des Bundesfinanzministers. Nach dem Rücktritt Brandts wird er 1974 zum Bundeskanzler gewählt. Er setzt die Ostpolitik Brandts fort. 1974 werden die Normalisierungsverträge mit der CSSR unterzeichnet. 1976 erfolgt die Unterzeichnung mit Polen. Im gleichen Jahr wird die KSZE-Schlussakte unterzeichnet.

1975 trifft er sich erstmals mit dem DDR-Staatschef Erich Honnecker. In der Folge erwirkt er den Ausbau der Transitwege sowie Erleichterungen bei der Einreise in die DDR. Nach einem erfolgreichen konstruktiven Misstrauensvotum wird er im Oktober 1982 als Bundeskanzler abgelöst, gehört aber noch bis 1987 dem Bundestag an. Auch nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik 1987 greift er u. a. als Mitherausgeber der Wochenzeitung "Die Zeit" wie auch als Publizist immer wieder in die politischen Debatten ein.

Mit der Verleihung der Ehrenbürgerwürde Berlins danken die Bürger Helmut Schmidt "für seine immer wieder gezeigte Verbundenheit" mit Berlin, "für sein Interesse am Leben und an den Problemen ihres Gemeinwesens und für sein herausragendes Engagement für eine gedeihliche Entwicklung Berlins".

Angaben zur Künstlerin Charlotta Freiin Geyr von Schweppenburg

1960 und 1962 Teilnahme an der internationalen Sommerakademie von Oskar Kokoschka in Salzburg. 1963-1966 Studium an der Kunstakademie „San Jorge“, Barcelona. 1967 Kontakt mit Salvador Dalí. 1969 Rückkehr nach Deutschland. Arbeit als freischaffende Künstlerin mit Schwerpunkt auf Porträtmalerei. 1993 reist sie z. B. auf Einladung des INTER ACTION COUNCILS nach China, um prominente Politiker aus 30 Ländern zu porträtieren, darunter Henry Kissinger, Giscard d’Estaing, Lord Callaghan, etc.

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