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John Jay McCloy

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1895 - 1989
98. Ehrenbürger
Verleihung 01.04.1985

Porträt von John Jay McCloy / William Franklin Draper: Öl auf Leinwand, 1986 / Foto: Stefan Geiser

John Jay McCloy, der bei seiner deutschstämmigen Mutter aufwächst, studiert Rechtswissenschaften an der Harvard-University in Cambridge/USA. Von 1921-1940 arbeitet er für eine New Yorker Anwaltsfirma. Von

1941-1945 ist er als Unterstaatssekretär Berater des Kriegsministers Stimson. 1945 wird er Leiter der „Civil Affairs Division“ der amerikanischen Militärregierung, die die Besetzung Deutschlands organisiert. Ende 1945 geht er als Anwalt nach New York zurück. 1946 wird er in das Atomenergie-Komitee des State Department berufen. 1947 erfolgt seine Ernennung zum Präsidenten der Weltbank.

1949 wird er Hoher Kommissar der US-Regierung und Militärgouverneur in Deutschland. Er wirkt maßgeblich am Marshall-Plan und am „Petersburger Abkommen“ mit, das der Bundesrepublik Deutschland eine begrenzte außenpolitische Souveränität gewährt. 1952 kehrt er in die USA zurück, wo er von 1953-1965 als Vorsitzender der Ford-Foundation für Friedensfragen tätig ist.

1961 wird er von J. F. Kennedy zum Sonderberater für Abrüstung berufen. Auf McCloys Initiative hin findet 1963 der legendäre Besuch Kennedys in Berlin statt.

In der Ehrenbürgerurkunde für ihn heißt es: „John McCloy ist auf das engste mit dem Wiederaufbau und der Entwicklung dieser Stadt verbunden. Sein Engagement hat in den Vereinigten Staaten von Amerika in hohem Maße zum Verständnis Berlins und zur Erhaltung von Frieden und Freiheit beigetragen.“

Angaben zum Künstler William Franklin Draper (*1912)

1931-1937 Studium der Malerei an der Harvard Universität, der National Academy of Design in New York und der Cope Art School in Massachusetts sowie Studienaufenthalte in Frankreich und Spanien. Ab 1942 nimmt er als offizieller Kriegsmaler am Zweiten Weltkrieg teil. Nach seiner Rückkehr ins Zivilleben wird er zu einem der bedeutendsten Bildnismaler in den USA. Er porträtiert u. a. John F. Kennedy und Richard Nixon. Daneben entstehen Stadtansichten, z. B. von New York, sowie Genrebilder und Seestücke.

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