1. zur Suche
  2. zur Hauptnavigation
  3. zum Inhalt
  4. zum Bereichsmenü
Logo des Abgeordnetenhauses

Louise Schroeder

nach unten

1887 - 1957
68. Ehrenbürgerin
Verleihung 02.04.1957

Porträt von Louise Schroeder / Heinrich Heuser: Öl auf Leinwand, 1957 / Foto: Stefan Geiser

Aus einer Arbeiterfamilie aus Hamburg-Altona stammend, besucht Louise Schroeder die Hamburger Gewerbeschule. Anschließend arbeitet sie als Privatsekretärin. 1910 tritt sie in die SPD ein. Von 1929-1933 ist sie Mitglied der Stadtverordnetenversammlung von Altona. Von 1919-1920 ist sie Abgeordnete in der Nationalversammlung in Weimar und von 1920-1933 im Reichstag.

Mit Beginn der NS-Diktatur muss sie alle Ämter niederlegen und wird unter Polizeiaufsicht gestellt. Kurz vor Kriegsausbruch geht sie nach Berlin. 1945 beteiligt sie sich hier am Wiederaufbau der SPD. 1946 in die Stadtverordnetenversammlung gewählt, wird sie Bürgermeisterin von Groß-Berlin.

Von 1947-1949 ist sie amtierende Oberbürgermeisterin, weil Ernst Reuter durch sowjetisches Veto das Amt als Oberbürgermeister nicht antreten darf. In dieser Funktion vertritt sie die Interessen der Stadt bei der Währungsreform und insbesondere in der kritischen Zeit der Berliner Blockade. Von Januar 1949 bis Januar 1951ist sie erneut Bürgermeisterin von Berlin. 1949 erfolgt ihre Wahl als SPD-Vertreterin Berlins in den Deutschen Bundestag. 1951-1952 ist sie Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.

Anlässlich ihres 70. Geburtstages erhält sie als erste Frau die Ehrenbürgerwürde von Berlin, weil sie "als langjährige Helferin in Not und Leid sich als Vorbild mütterlicher Pflichterfüllung bewährt" und "die Interessen der Bewohner Berlins im Deutschen Bundestag mit warmem Herzen" vertreten hat.

Angaben zum Künstler Heinrich Heuser (1887 - 1967)

1906-1910 Studium der Malerei an der Akademie in München bei Angelo Jank. 1910 Wechsel nach Weimar, wo er Meisterschüler von Fritz Mackensen wird. 1912-1913 Parisaufenthalt zu Studienzwecken. Kontakt zum Café-du-Dôme-Kreis. 1913 Rückkehr nach Berlin; Mitglied der Freien Secession. 1918 Ruf an die Darmstädter Mathildenhöhe; Mitbegründer der Darmstädter Secession. Reisen durch Europa, in die Südsee und nach Lateinamerika. 1936 Malverbot. 1945 Rückkehr aus Kriegsdienst nach Berlin. Sein Werk umfasst Porträts, Landschaften und figürliche Kompositionen.

nach oben

Auf dieser Website ist die Webstatistik Piwik datenschutzkonform installiert. | Mehr Infos & Datenschutz