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Otto Theodor Freiherr von Manteuffel

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Porträt von Otto Theodor Freiherr von Manteuffel / Foto: Bundesarchiv

1805 - 1882
30. Ehrenbürger
Verleihung 06.12.1850

Der Name des preußischen Innenministers, Otto Theodor Freiherr von Manteuffel, steht für die finstere, gegenrevolutionäre Epoche in Preußen nach der gescheiterten Revolution von 1848.

1805 im Spreewald geboren, studierte er in Halle Rechts- und Kameralwissenschaften. Nach seiner Tätigkeit als Referendar wurde er 1833 Landrat des Luckauer Kreises und 1837 Abgeordneter in den Provinzlandtagen der Mark Brandenburg und Niederlausitz. 1841 erfolgte seine Ernennung zum Oberregierungsrat und Dirigenten der Abteilung des Inneren der Regierung von Königsberg. Gemeinsam mit dem Grafen von Brandenburg leitete er als preußischer Innenminister im November 1848 den Siegeszug der Reaktion in Preußen ein. 1850 erfolgte seine Ernennung zum Minister für Auswärtige Angelegenheiten und zum Präsidenten des Staatsministeriums. Als Prinz Wilhelm von Preußen 1858 die Regentschaft in Preußen antrat, wurden Manteuffel und seine Minister entlassen.

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