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Paul Lincke

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Porträt von Paul Lincke / Foto: Landesarchiv Berlin

1866 - 1946
63. Ehrenbürger
Verleihung 07.11.1941

Paul Lincke war ein gefeierter Operettenkomponist, der nicht nur in Berlin enorme Popularität genoss. Sein Marsch „Berliner Luft“ aus „Frau Luna“ wurde zu einer Art Berlin-Hymne.

Der Berliner Paul Lincke brach das Gymnasium ab, um als Fagottist in der Stadtkapelle von Wittenberge zu spielen. Im Alter von 27 Jahren wurde er Kapellmeister und Hauskomponist am Berliner Varieté-Theater „Apollo“. Seine erste Kurzoperette „Venus auf Erden“ war ein durchschlagender Erfolg, sodass das Pariser Revuetheater „Folies-Bergères“ Lincke 1897 als „Maître de la musique“ engagierte. 1899 kehrte er an das Apollo-Theater zurück, wo seine Operette „Frau Luna“ 600 mal ausverkauft war. Weitere erfolgreiche Stücke waren „Im Reiche des Indra“ (1899), "Lysistrata" (1902) und 1908 die Revue „Donnerwetter – tadellos!“ am Metropol-Theater, zu dem Lincke gewechselt hatte. Während des Krieges wurde es still um Paul Lincke. Erst in den Dreißigerjahren entdeckte der Rundfunk seine Melodien neu.

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