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Paul von Beneckendorff und von Hindenburg

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Porträt von Paul von Beneckendorff und von Hindenburg / Foto: Landesarchiv Berlin

Paul von Beneckendorff und von Hindenburg
1847 - 1934
58. Ehrenbürger
Verleihung 1933

Als Reichspräsident der Republik ernannte Paul von Beneckendorff und von Hindenburg 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler und trug damit zum Untergang der ersten Demokratie in Deutschland bei.

1847 in Posen geboren, wurde Paul von Beneckendorff und von Hindenburg militärisch erzogen. Nach Teilnahmen am Krieg Preußens gegen Dänemark 1866 und gegen Frankreich 1870/71, wurde er kommandierender General in Magdeburg. 1911 wurde er in Ruhestand versetzt, 1914 jedoch als Feldherr nach Ostpreußen berufen. Der Sieg in der Schlacht von Tannenberg machte ihn schlagartig populär. Als ihn 1925 die Rechtsparteien drängten, für das Amt des Reichspräsidenten zu kandidieren, gab er erneut seinen Ruhestand auf. Wegen seiner korrekten Amtsführung wurde er 1932 als Reichspräsident wiedergewählt. Im Januar 1933 ernannte er nach anfänglichem Zögern Adolf Hitler zum Reichskanzler. Im selben Jahr wurde Paul von Benckendorff und von Hindenburg zum Ehrenbürger von Berlin ernannt.

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