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Richard Freiherr von Weizsäcker

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1920 - 2015
102. Ehrenbürger
Verleihung 29.06.1990

Porträt von Richard Freiherr von Weizsäcker / Johannes Grützke: Öl auf Leinwand, 1992 / Foto: Stefan Geiser

Richard von Weizsäcker studiert nach dem Militär- und Kriegsdienst von 1945-1954 Geschichte und Jura in Göttingen. Nach seiner Promotion arbeitet er für verschiedene Wirtschaftsunternehmen. Daneben engagiert er sich in der Politik wie auch in der evangelischen Kirche.

Seit 1954 ist er Mitglied der CDU und ab 1962 im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages. 1969-1981 ist er Mitglied des Bundestages.

1981wird er zum Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt, und er besucht in dieser Funktion als erster Ost-Berlin, wo er mit Erich Honecker zusammentrifft. Während seiner Amtszeit als Bundespräsident von 1984-1994 erwirbt er sich national wie international hohes Ansehen als politisch-moralische Autorität. So nimmt er Stellung zur historischen Schuld der Deutschen während der NS-Herrschaft und besucht als erster deutscher Bundespräsident Israel.

Als erster gesamtdeutscher Bundespräsident plädiert er für ein behutsames Zusammenwachsen der früheren zwei deutschen Staaten und spricht sich von Beginn an entschieden für Berlin als Bundeshauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands aus. Auf seine Initiative wird das Ephraim-Palais im Nikolaiviertel wieder aufgebaut.

Mit der Verleihung der Ehrenbürgerwürde dankt Berlin Richard von Weizsäcker für die "Wiederherstellung des historischen Bauwerks" als "Zeichen für die Zusammengehörigkeit Berlins", und dass er als Bundespräsident "Berlins Rolle als Hauptstadt Deutschlands gestärkt" habe.

Angaben zum Künstler Johannes Grützke (*1937)

1957-1964 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin (West) bei Hans Orlowski; Meisterschüler bei Prof. Peter Janssen. 1973 Gründung der "Schule der Neuen Prächtigkeit" zusammen mit Manfred Bluth, Matthias Köppel und Karlheinz Ziegler. 1976-1977 Gastdozentur an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Ab 1980 mehrjährige Zusammenarbeit mit Peter Zadek als Bühnenbildner am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. 1987 Auftrag für das Rundbild "Zug der Volksvertreter" in der Rotunde der Frankfurter Paulskirche. 1992-2002 Professor für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. 1995 Gründung des "Goethe Verlags Berlin". Lebt und arbeitet in Berlin.

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