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Rudolf Ludwig Karl Virchow

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Porträt von Rudolf Ludwig Karl Virchow / Foto: Landesarchiv Berlin

1821 - 1902
43. Ehrenbürger
Verleihung 13.10.1891

Der Mediziner und Sozialpolitiker Rudolf Ludwig Karl Virchow kämpfte um Verbesserungen der hygienische Zustände in Berlin und machte durch seine Reformen Berlin zur „gesündesten Hauptstadt Europas“.

1821 in Pommern geboren, studierte Virchow in Berlin Medizin. 1847 zum ordentlichen Professor an die Universität berufen, wurde er 1848 zur Beobachtung der Hungertyphus-Epidemie nach Oberschlesien entsandt. Das Elend in den Weberdörfern bestärkte ihn in seinem Einsatz für die Ziele der Revolution. Als Sozialpolitiker kämpfte er für einen gesunden Wohnungsbau, für Wasserleitungen, Kanalisation, Fleischkontrolle und vieles mehr. Im Reaktionsjahr 1849 wurde Virchow aufgrund seiner Haltung entlassen, erhielt aber sofort einen Ruf an die Universität Würzburg. 1856 an die Berliner Charité zurückgekehrt, wirkte er fast 50 Jahre als Forscher und Sozialpolitiker. Im Preußischen Abgeordnetenhaus war er als Mitbegründer der linken Fortschrittspartei Gegenspieler Otto von Bismarcks. Zu seinem 70. Geburtstag wurde ihm die Ehrenbürgerschaft Berlins verliehen.

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