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Walerie F. Bykowski

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*1934
91. Ehrenbürger
Verleihung 21.09.1978

Doppelporträt von Walerie F. Bykowski und Sigmund Jähn / Bernhard Franke: Öl auf Hartfaser, 1980 / Foto: Stefan Geiser

Waleri F. Bykowski besucht zunächst die Luftwaffenschule „Katschinskoje“ und ist ab 1955 Jagdflieger bei den sowjetischen Luftstreitkräften. 1958 absolviert er die Militärflieger-Akademie „N. Schukowski“. 1959 wird er für die Raumfliegergruppe der UdSSR ausgewählt.

Bei seiner Ausbildung zum Kosmonauten trifft er auch auf den Mann, der als „erster Mann im All“ in die Geschichte eingeht, Juri Gagarin. 1963 startet er mit dem Raumschiff „Wostok 5“ zu seinem ersten Flug ins All: mit 119 Stunden Aufenthaltsdauer schreibt er Weltraumrekord.

1973 promoviert er mit einer Arbeit über die Navigationsprobleme auf kosmischen Flugbahnen zum Doktor der technischen Wissenschaften. 1976 ist er Kommandant von „Sojus 22“. Nach zweijähriger Vorbereitung startet er 1978 als Kommandant von „Sojus 31“ seinen 3. Weltraumflug, auf dem ihn erstmals ein deutscher Kosmonaut begleitet, Sigmund Jähn, Offizier der DDR-Luftstreitkräfte.

Nach seinem Abschied als Kosmonaut ist er als Testingenieur wissenschaftlich tätig. Von 1988 bis zu seinem Ruhestand im Jahre 1990 leitet er das „Haus der sowjetischen Wissenschaften und Kultur“ (heute: Russisches Haus der Wissenschaften und Kultur) in Berlin. Anschließend kehrt er in seine Heimat zurück.

Wegen ihrer Leistungen auf dem Gebiet der Weltraumfahrt verleihen Magistrat und Stadtverordnetenversammlung von Ostberlin Waleri F. Bykowski und Sigmund Jähn kurz nach deren Rückkehr aus dem All die Ehrenbürgerwürde.

Bei der Vereinigung der Ost- und Westberliner Ehrenbürgerlisten werden sie wegen der „großen nationalen und internationalen Anerkennung“ ihrer wissenschaftlichen Leistungen übernommen. Zudem werden damit „zwei noch lebende Persönlichkeiten als Ehrenbürger Berlins“ berücksichtigt, „die insbesondere den Berlinern der östlichen Stadtbezirke und darüber hinaus den neuen Bundesländern nachhaltig im Bewußtsein sind.“

Angaben zum Künstler Bernhard Franke (*1922)

1937-1940 Fotografieausbildung an der Kunst- und Handwerksschule Magdeburg. Daneben Zeichenunterricht in Abendkursen. 1940-1946 Kriegsdienst und -gefangenschaft. 1946-1948 Arbeit als Fotograf in Bitterfeld. 1948-1950 Studium der Malerei an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, am Institut für angewandte Kunst Burg Giebichenstein bei Carl Crodel. 1951-1952 Maler für Produktionspropaganda im Filmwerk Wolfen, Bitterfeld. Ab 1952 leitet er einen künstlerischen Zirkel für bildnerisches Volksschaffen. 1984 Gründung einer Werkstatt für angewandte Kunst und Umweltgestaltung im Filmwerk Wolfen.

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