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Willy Brandt

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1913 - 1992
83. Ehrenbürger
Verleihung 12.12.1970

Porträt von Willy Brandt / Manfred Bluth: Öl auf Leinwand, 1973 / Foto: Stefan Geiser

Erzogen von seinem sozialdemokratischen Großvater, schließt sich Herbert Frahm schon als Schüler der sozialistischen Bewegung an. Er wird Mitglied der SPD und 1931 der SAPD. Im Auftrag seiner Partei emigriert er 1933 nach Norwegen. Er arbeitet unter dem Namen Willy Brandt als Journalist.

1938 wird er vom nationalsozialistischen Deutschland ausgebürgert und erhält 1940 die norwegische Staatsbürgerschaft. Nach dem deutschen Überfall auf Norwegen flieht er nach Schweden und tritt 1944 wieder in die SPD ein. Nach Kriegsende wird er 1947 Presseattaché an der Norwegischen Militärmission in Berlin.

1948 ist er Vertreter des SPD- Parteivorstandes in Berlin; er wird wieder eingebürgert und nimmt offiziell den Namen Willy Brandt an. Als Mitglied der Berliner SPD wird er 1949-1957 (und erneut 1961) Mitglied des Bundestages.

1950 erfolgt seine Wahl ins Berliner Abgeordnetenhaus, dem er von 1955-1957 als Präsident vorsitzt. Von 1957-1966 ist er Regierender Bürgermeister von Berlin. Nach dem Mauerbau 1961 entwickelt er (zusammen mit Egon Bahr) eine neue Ostpolitik.

Als Außenminister (1966-1969) und als Bundeskanzler (1969-1974) verwirklicht er erfolgreich seine außenpolitischen Ziele. Dafür erhält er 1971 den Friedensnobelpreis.

Mit der Verleihung der Ehrenbürgerwürde danken Senat und Abgeordnetenhaus von Berlin Brandt dafür, dass er als Berliner Landes- wie auch Bundespolitiker für die „Erhaltung der Freiheit Berlins“ eingetreten ist und „wesentlichen Anteil an der Sicherheit und Lebensfähigkeit Berlins“ hat.

Angaben zum Künstler Manfred Bluth (1926 - 2002)

1942 Studium an der Preußischen Akademie der Künste bei Gerhard Ulrich. Von 1943-1946 Kriegsdienst. 1947-1950 Studium an der Akademie der bildenden Künste in München, Meisterschüler bei Willi Geiger. 1953-1968 Ausstellungsleiter im Amerikahaus Berlin. In den 60er Jahren Hinwendung zur realistischen Malerei. 1973 Gründung der „Schule der Neuen Prächtigkeit“ zusammen mit Johannes Grützke, Matthias Köppel und Karlheinz Ziegler. 1974-1991 Professor für Malerei an der Gesamthochschule in Kassel. 1990 Gründungsmitglied des Künstlersonderbundes in Deutschland.

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