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Dr. Hanna-Renate Laurien

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Dr. Hanna-Renate Laurien / Foto: Landesarchiv Berlin

Dr. Hanna-Renate Laurien wurde am 15. April 1928 in Danzig geboren. Nach dem Abitur studierte sie zunächst an der Humboldt–Universität und ab 1948 an der Freien Universität Berlin Germanistik, Anglistik und Philosophie. 1951 legte sie in Berlin das Staatsexamen ab und promovierte zur Dr. Phil.

Von 1951 bis 1970 war Hanna-Renate Laurien im höheren Schuldienst von Nordrhein-Westfalen und von 1957 bis 1963 im Kultusministerium in Düsseldorf tätig. Von 1965 bis 1970 war sie Oberstudiendirektorin in Köln, bis sie im Januar 1970 von Staatsminister Dr. Bernhard Vogel ins Kultusministerium in Mainz berufen wurde, wo sie von 1971 bis 1976 als Staatssekretärin und von 1976 an als Kultusministerin des Landes Rheinland-Pfalz tätig war.

Seit 1966 Mitglied der CDU, wurde Frau Dr. Laurien im Februar 1981 von Richard von Weizsäcker in die Berliner CDU-„Mannschaft“ aufgenommen und übernahm innerhalb des von der FDP tolerierten CDU-Minderheitensenats das Amt der Senatorin für Schule, Jugend und Sport. Im April 1986 wurde Hanna-Renate Laurien als Nachfolgerin von Heinrich Lummer auch Bürgermeisterin von Berlin.

Aufgrund der Wahlen zum Abgeordnetenhaus vom 29. Januar 1989 schied Frau Dr. Laurien aus dem Senat aus. Bis 1991 war sie Vorsitzende des Petitionsausschusses des Abgeordnetenhauses von Berlin. Nach der ersten Gesamtberliner Wahl im Dezember 1990 wurde sie von der CDU als Kandidatin für das Amt der Präsidentin des Abgeordnetenhauses nominiert und am 11. Januar 1991 als erste Frau in dieses Amt gewählt. Frau Laurien übte die Präsidentschaft bis 1995 aus.

Hanna-Renate Laurien war 12 Jahre lang stellvertretende Vorsitzende der CDU Deutschlands, von 1977 bis 1994 Mitglied im Bundesvorstand der Frauen-Union und ist seit 1989 Mitglied im CDU-Bundesvorstand. Ferner war sie von 1985 bis 1993 Vorsitzende der Frauen–Union der CDU Berlin und ist seit 1993 deren Ehrenvorsitzende.

Hanna-Renate Laurien war von 1967 bis 2004 Mitglied des Zentralkomitees Deutscher Katholiken. Von 1991 bis 2000 war sie Vorsitzende des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Berlin. Frau Laurien ist ferner Vorstandsmitglied des Internationalen Bundes .

Im Februar 1996 wurde sie für ihre Verdienste um die deutsch-polnische Verständigung mit dem Kommandeurskreuz des Verdienstordens der Republik Polen geehrt und im darauffolgenden Monat wurde ihr die Ehrendoktorwürde der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster zugesprochen. Am 8. März 1996 wurde ihr die Stadtältestenwürde verliehen.

Hanna-Renate Laurien starb am 12. März 2010 im Alter von 81 Jahren.

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