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Heinrich Lummer

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Heinrich Lummer / Foto: Landesarchiv Berlin

Heinrich Lummer wurde am 21. November 1932 in Essen-Kray geboren. Nachdem er von 1939 bis 1948 die Volksschule besucht hatte, absolvierte er in den kommenden 4 Jahren eine Facharbeiterausbildung als Elektromechaniker.

Nach Ausbildungsende war er zwar weiterhin in diesem Beruf tätig, besuchte aber darüber hinaus von 1952 bis 1957 das Abendgymnasium der Stadt Dortmund. 1957 nahm er das Studium der Politikwissenschaft, Philosophie und Rechtswissenschaft an der FU Berlin auf und legte 1961 am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin die Diplomprüfung als Politikwissenschaftler ab.

Neben dem Studium engagierte sich Heinrich Lummer im AstA der FU Berlin, dessen Vorsitzender er von 1960 bis 1961 war. Von 1962 bis 1964 war er Assistent am Institut für Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin und von 1964 bis 1965 Leiter des Besucherdienstes des Bundeshauses Berlin. Bereits 1953 hatte sich Heinrich Lummer der CDU angeschlossen und war von 1965 bis 1969 Geschäftsführer der CDU Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, der er selbst ab März 1967 angehörte. 1969 wurde er Fraktionsvorsitzender der CDU und war von 1971 bis 1980 Vorsitzender des Deutschen Politologen Verbandes. Ab 1973 war Lummer 8 Jahre Mitglied im Rundfunkrat des SFB. Im Dezember 1980 trat er die Nachfolge von Peter Lorenz an und wurde Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin. Nach dem Rücktritt des Regierenden Bürgermeisters Dietrich Stobbe (SPD) im Jahre 1981 und den darauf folgenden Neuwahlen kam es zu einer Minderheitsregierung der CDU unter Richard von Weizsäcker, in der Lummer das Amt des Bürgermeisters und des Innensenators übernahm.

Nach der Wahl vom 10. März 1985 wurde er in diesen Ämtern bestätigt, trat aber im Zuge einer Senatsumbildung am 7. April 1986 zurück und ging 1987 als Bundestagsabgeordneter nach Bonn. Einige Monate später wurde er zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der Berliner CDU gewählt. Im November 1989 verzichtete Lummer auf eine erneute Kandidatur für den Berliner Landesvorstand der CDU. Sein Bundestagsmandat wurde jedoch bei der Wahl vom 2. Dezember 1990 über die Berliner Landesliste seiner Partei bestätigt. 1994 wurde Heinrich Lummer zum CDU-Obmann im Bundestagsausschuss für Menschenrechte gewählt. Im gleichen Jahr gelang ihm der Einzug in den Bundestag durch ein Direktmandat im Wahlkreis Berlin-Spandau. Zwei Jahre später kündigte er jedoch seinen Verzicht auf eine weitere Kandidatur für den Bundestag an.

Seit 1969 war Heinrich Lummer stellvertretender Vorsitzender des Landeskuratoriums Berlin des Kuratoriums „Unteilbares Deutschland“ und seit 1977 Mitglied im Bundesfachausschuss Außenpolitik der CDU Deutschland. Zuletzt war er bis 2005 Vorsitzender des Robert-Tillmanns-Haus e.V.

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