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Willy Henneberg

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Willy Henneberg / Foto: Landesarchiv Berlin

Willy Henneberg wurde am 7. Mai 1898 in Berlin geboren und ging in Berlin-Kreuzberg zur Schule. Nach seiner Lehre im elektrotechnischen Handwerk in Berlin (1912-1916) war er bis zum Ende des 1. Weltkrieges Soldat.

Nach dem 1. Weltkrieg gehörte er zum Betriebsrat des Hauptversorgungsamtes und war seit 1920 Mitglied der Gewerkschaft des Gemeinde- und Staatsarbeiter- und des Metallarbeiterverbandes. Im Jahre 1922 bestand Willy Henneberg die Meisterprüfung und 3 Jahre später die Abschlussprüfung als Ingenieur an der Gaußschule Berlin. Anschließend arbeitete er in der Elektro-Installationsfirma Brause, die er 1937 übernahm und nach ihrer völligen Zerstörung 1945 wieder aufbaute.

Willy Henneberg war bereits seit 1922 Mitglied der SPD. Im Jahre 1948 wurde er Stadtverordneter und 3 Jahre später Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, zu dessen Präsidenten er am 20. März 1958 einstimmig gewählt wurde.

Willy Henneberg war ferner Mitglied im Beirat des Bundesausgleichamtes in Bad Homberg, des Aufsichtsrates der Berliner Bank, des Rundfunkrates des Senders Freies Berlin, sowie Mitglied des Verwaltungsrates der Feuersozietät Berlin, Beiratsmitglied der Berliner Ausstellungen und gehörte zu den Gründern der SPD– Bundesgemeinschaft der selbständig Schaffenden, deren dritter Bundesvorsitzender er bis zu seinem Tod war.

Am 17. September 1961 brach Willy Henneberg, 63jährig, während seiner Eröffnungsrede zu einer Sondersitzung des Berliner Abgeordnetenhauses zusammen. Der herbeigerufene Arzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Henneberg wurde nach einem feierlichen Staatsbegräbnis auf dem Waldfriedhof Zehlendorf beigesetzt.

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