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„Politologie ist kein Geschäft für Leisetreter und Opportunisten“ (10.02.2009 bis 13.02.2009)

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Parlamentspräsident Walter Momper hielt Festrede zum Jubiläum des Otto-Suhr-Instituts

Mit diesem Zitat von Ernst Fraenkel erinnerte der Präsident des Abgeordnetenhauses Walter Momper in seiner Festrede am Freitag, dem 6. Februar 2009 um 16 Uhr im Otto-Suhr-Institut an die Zeit vor 60 Jahren, als die Deutsche Hochschule für Politik – Vorgängerin des OSI – unter den harten Bedingungen der Nachkriegszeit wiedergegründet worden war. Anlass des Festaktes war zum einen das Gründungsjubiläum, zum andern die Diplomabschlussfeier des Otto-Suhr-Instituts.

Ernst Fraenkel gehörte zu den Gründungsvätern der Hochschule, die 1949 unter der Leitung von Otto Suhr nach den traumatischen Erfahrungen von Terror, Widerstand und Verfolgung sowohl unter dem Nationalsozialismus als auch unter dem Stalinismus eine Hochschule aufbauen wollten, die es sich zur wesentlichen Aufgabe machen sollte, die sozialen und politischen Bedingungen für eine sozial gerechte Demokratie zu analysieren.

„Das Otto-Suhr-Institut hat sich nie darauf beschränkt, wohlfeilen Beratungswünschen der Politik entgegen zu kommen, sondern war und ist seit seiner Wiedergründung im Jahr 1949 ein Seismograph und Kritiker der jeweiligen gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse“, so Parlamentspräsident Walter Momper, selbst ein Absolvent dieser Hochschule.

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