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"... ABGEHOLT!" GEDENKEN AN DEN BEGINN DER NATIONAL- SOZIALISTISCHEN DEPORTATION VON JUDEN AUS BERLIN VOR 71 JAHREN (10.10.2012)

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Der erste, sogenannte Berliner “Osttransport“ mit jüdischen Frauen, Männern und Kindern fand am 18. Oktober 1941 vom Bahnhof Grunewald aus statt. Am 18. Oktober 2012 erinnerte eine Gedenkveranstaltung am Denkmal „Gleis 17“ an diese erste Deportation in ein national-
sozialistisches Vernichtungslager.

Der Berliner Senat und die ständige Konferenz der Leiter der NS-Gedenk-
orte im Berliner Raum, die Jüdische Gemeinde zu Berlin und die Deutsche Bahn luden zu 12.00 Uhr zu der Veranstaltung ein. Dabei waren auch Berliner Schülerinnen und Schüler, die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen sowie der Staats- und Domchor Berlin. Die Gedenkrede hielt Inge Deutschkron.

Bis Ende März 1945 wurden 55.000 der 160.000 Mitglieder der Jüdischen Gemeinden Berlins in mehr als 60 Transporten u.a. nach Litzmannstadt, Minsk, Riga und Auschwitz verschleppt und starben. Mit weißen Rosen wird nach der Veranstaltung am Mahnmal an den Schienen der Toten gedacht.

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