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"... Abgeholt" (14.10.2013)

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Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 72 Jahren

Am Freitag, dem 18. Oktober 2013, fand um 12.00 Uhr am Denkmal „Gleis 17“ die Gedenkveranstaltung der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum, des Berliner Senats, der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und der Deutschen Bahn anlässlich des Beginns der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 72 Jahren statt.

Gleis 17

Gleis 17 / Foto: Stiftung Denkmal

Ab Oktober 1941 fuhren vom S-Bahnhof Grunewald aus Deportationszüge in die nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager im Osten. Insgesamt wurden über 50.000 Berliner Jüdinnen und Juden Opfer des Holocaust. Die Reichsbahn war damals federführend an der Deportation der Juden beteiligt. Für die „Beförderung“ stellte sie der Jüdischen Gemeinde pro gefahrenem Kilometer vier Pfennige für Erwachsene und zwei Pfennige für Kinder über 4 Jahre in Rechnung. Der erste Deportationszug fuhr am 18. Oktober 1941 nach Litzmannstadt (Lodz), der letzte am 5. Januar 1945 nach Sachsenhausen.

Für das Land Berlin sprach der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin Ralf Wieland.

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