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20. JAHRESTAG DER KONSTITUIERENDEN SITZUNG DES ERSTEN FREI GEWÄHLTEN GESAMTBERLINER PARLAMENTS NACH DER WIEDERVEREINIGUNG DER STADT (07.01.2011)

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Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin Walter Momper hatte zu einer Feierstunde anlässlich des 20. Jahrestages der konstituierenden Sitzung des ersten frei gewählten Gesamtberliner Parlaments nach der Wiedervereinigung der Stadt am Dienstag, dem 11. Januar 2011, um 11.00 Uhr in der Nikolaikirche, Nikolaikirchplatz in Mitte gebeten.

Foto: Landesarchiv Berlin

Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin Walter Momper eröffnet die Feierstunde

Am 11. Januar 1991 trat das aus den Wahlen am 2. Dezember 1990 hervorgegangene Abgeordnetenhaus von Berlin zu seiner ersten Sitzung zusammen. Die Konstituierung fand in der Nikolaikirche statt. Aufgrund der preußischen Städteordnung von 1808 wurde vom 18. bis 22. April 1809 erstmals eine Stadtverordnetenversammlung für Berlin gewählt. Die Wahl fand in 22 Berliner Kirchen statt. 102 Stadtverordnete mussten von den Wahlberechtigten, etwa 6,9 % der gesamten Zivilbevölkerung der Stadt, bestimmt werden. Am 25. April 1809 wurde das Ergebnis in zwei Berliner Zeitungen bekannt gegeben.

Die feierliche Amtseinführung der neuen Stadtbehörden und die Vereidigung der Magistratsmitglieder fand am 6. Juli 1809 statt. Vom berlinischen Rathaus, in dem sich alle Beteiligten versammelt und die bislang amtierenden Stadtbehörden mit vielen Reden verabschiedet hatten, zog der festliche Zug unter Glockengeläut und flankiert von der uniformierten Bürgergarde zur Nikolaikirche, wo ihn „eine zahlreiche Gemeinde aus den Spitzen der Einwohnerschaft“ erwartete.

Als Termin für die konstituierende Sitzung des ersten Gesamtberliner Parlaments wurde der 11. Januar deshalb vorgeschlagen, weil sich 40 Jahre zuvor erstmals ein Abgeordnetenhaus von Berlin im Rathaus Schöneberg versammelt hatte. Seit dem Inkrafttreten der Verfassung von Berlin am 1. Oktober 1950 trägt die parlamentarische Vertretung der Berliner Bevölkerung diese Bezeichnung.

Programm der Festveranstaltung:

Bertolt Brecht: Anmut sparet nicht noch Mühe,
vorgetragen von Barbara Kellerbauer

Begrüßungsansprache: Parlamentspräsident Walter Momper

Rede von Christa Wolf vom 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz, vorgetragen von Katrin Sass

Rede von Stefan Heym vom 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz,
vorgetragen von Barbara Kellerbauer

Präsident des Verfassungsgerichtshofes in Berlin a. D.
Prof. Dr. Klaus Finkelnburg: „Eine Verfassung für Berlin“

Johannes Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 5,
quartetto tonale

Festansprache von Bundeskanzler a. D. Dr. h. c. Gerhard Schröder: „Berlin und die Zukunft Europas“

Joseph Haydn: Kaiserquartett 2. Satz,
quartetto tonale

Foto: Landesarchiv Berlin

Katrin Sass trägt die Rede von Christa Wolf vom 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz vor

Foto: Landesarchiv Berlin

Barbara Kellerbauer trägt die Rede von Stefan Heym vom 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz vor

Foto: Landesarchiv Berlin

Prof. Dr. Klaus Finkelnburg während seiner Rede

Foto: Abgeordnetenhaus von Berlin

Dr. h. c. Gerhard Schröder während seiner Rede

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