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50. Todestag von Jakob Kaiser am 7. Mai 2011 (05.05.2011 bis 09.05.2011)

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Parlamentspräsident Momper würdigt den Ehrenbürger

Der Ehrenbürger von Berlin Jakob Kaiser gehört neben Konrad Adanauer und Kurt Schumacher zu den bedeutendsten Politikern der Nachkriegszeit. Am 8. Februar 1888 in Hammelburg geboren, erlernte er wie sein Vater das Buchbinderhandwerk. 1912 schloss er sich der christlichen Gewerkschaftsbewegung an und trat nach dem Ersten Weltkrieg der Zentrumspartei bei. Er war einer der letzten frei gewählten Abgeordneten des Reichstags. Die Nationalsozialisten nahmen ihn mehrfach in Haft. Nach dem missglückten Attentat auf Hitler musste Jakob Kaiser untertauchen. Er wurde von Freunden in Babelsberg versteckt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Jakob Kaiser Mitbegründer der CDU in der sowjetischen Besatzungszone und Berlin. Außerdem gehörte er zu den Gründervätern der CDU-Sozialausschüsse und war von 1949 bis 1958 deren Vorsitzender. Für die CDU war er Mitglied im Deutschen Bundestag und Minister für gesamtdeutsche Fragen. Von 1950 bis 1958 bekleidete das Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU.

Er starb am 7. Mai 1961 in Berlin und wurde auf dem Waldfriedhof Zehlendorf beigesetzt. Anlässlich seines 70. Geburtstages 1958 wurde er Ehrenbürger von Berlin. Nach ihm ist u. a. der Jakob-Kaiser-Platz in Berlin-Charlottenburg benannt.

Fototermin:

Samstag, 7. Mai, 11 Uhr
vor dem Gemälde von Jakob Kaiser in der Ehrenbürgergalerie
des Abgeordnetenhauses von Berlin

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