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80. JAHRESTAG DER BÜCHERVERBRENNUNG AUF DEM BERLINER OPERNPLATZ AM 10. MAI 1933 (08.05.2013)

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Parlamentspräsident Wieland nahm an Gedenkveranstaltung teil/ 10. Mai 2013, 16 Uhr

Vor 80 Jahren brannten auf dem Berliner Opernplatz, dem heutigen Bebelplatz, die Bücher der von den Nationalsozialisten verfemten Dichter. Am 10. Mai 1933 gingen mehr als 20.000 Bücher in Flammen auf. Bücher, die von den Nazis als „entartet“ und „undeutsch“ diffamiert wurden, wurden aus den öffentlichen Bibliotheken beseitigt – 10.000 Zentner nur in Berlin. Die schon kurz nach der Machtübernahme angezettelte Kampagne „Aktion wider den undeutschen Geist“ fand ihren Höhepunkt in zeitgleich in über 20 großen deutschen Städten durchgeführten Bücherverbrennungen.

Dazu Parlamentspräsident Ralf Wieland:
„Besonders erschüttert mich, dass ausgerechnet die Deutsche Studentenschaft die Literatur von vornehmlich jüdischen und regimekritischen Autoren auf den Scheiterhaufen verbrannte. Schriftsteller, Journalisten, Verleger wurden verfolgt und vertrieben. Das Unfassbare für mich: die Meinungsfreiheit wurde in fanatischer Weise von gebildeten Menschen denunziert. Deshalb müssen wir uns immer wieder Tage wie diesen schwarzen Maitag vergegenwärtigen, an dem die Freiheit des Geistes in den Flammen aufgehen sollte.“

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