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Abschied von der Politik (29.11.2001)

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Abschied vom Parlament nimmt jetzt der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Reinhard Führer: Wenn sich am Donnerstag (29.11.) das neue Landesparlament konstituiert, wird er im Plenarsaal auf der Zuschauertribüne sitzen. Am Montag hatte er bekannt gegeben, dass er sein Mandat im neuen Abgeordnetenhaus nicht übernehmen und sich künftig auf seine berufliche und ehrenamtliche Tätigkeit konzentrieren wird.

26 Jahre Parlament liegen hinter ihm: Reinhard Führer (CDU) gehört dem Abgeordnetenhaus seit April 1975 an. Er war damals einer der jüngsten Parlamentarier. Fast 20 Jahre hindurch, von 1980 bis Ende 1999, war er Mitglied des Hauptausschusses, der alljährlich in monatelangen intensiven Beratungen über den Haushalt des Landes Berlin entscheidet. Von 1977 bis 1990 gehörte er dem damaligen Parlamentsausschuss für Bundesangelegenheiten und Gesamtberliner Fragen an, 1989 und 1990 - in der Zeit der Öffnung der Mauer und der Wiedervereinigung Berlins - war er Vorsitzender dieses Ausschusses.

Bereits seit 1977 ist Reinhard Führer Mitglied des Parlamentspräsidiums. Ab 1991 war er Vizepräsident, und am 18. November 1999 wurde er mit großer Mehrheit zum Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin gewählt.

Seine Amtszeit endet bereits nach zwei Jahren, weil sich das Abgeordnetenhaus vorzeitig aufgelöst hatte. Nach den Wahlen vom 21. Oktober wird nun die SPD als stärkste Fraktion den Parlamentspräsidenten stellen. Reinhard Führer aber wird sich künftig ganz seiner Arbeit als Geschäftsführer eines großen Krankenheims in Tempelhof und als ehrenamtlicher Berliner Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge widmen.

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