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Akademie der Künste präsentiert Heinrich-Zille-Ausstellung (08.01.2008 bis 12.01.2008)

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Parlamentspräsident Walter Momper sprach zur Eröffnung

Zum 150. Geburtstag des Berliner Künstlers Heinrich Zille widmet die Akademie der Künste dem berühmten Zeichner und Fotografen eine umfangreiche Ausstellung. In Kooperation mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin wird das Werk des populären Berliners unter dem Titel "Heinrich Zille. Kinder der Straße. Zeichnung, Grafik, Fotografie" ab dem 10. Januar in der Akademie der Künste am Pariser Platz und im Ephraim-Palais gezeigt. Die Ausstellungseröffnung fand am Donnerstag, dem 10. Januar 2008 um 19.00 Uhr in der Akademie der Künste statt. Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, hat den Ehrenbürger Berlins in einem Grußwort gewürdigt.

Heinrich Zille wurde 1858 in Radeburg bei Dresden geboren und starb 1929 in Berlin. Er wächst in armen Verhältnissen auf. 1872 beginnt er eine Lithographenlehre. Abends nimmt er Zeichenunterricht bei Theodor Hosemann an der Königlichen Kunstschule. Ab 1877 verdient er sich seinen Lebensunterhalt bei der Photographischen Gesellschaft. 1901 stellt er erstmals seine Zeichnungen in der Berliner Sezession aus. Mit bissiger Kritik gibt er dem sozialen Elend in den Berliner Mietskasernen ein Bild. Der Bildband "Mein Miljöh" und die Bilderzyklen "Hurengespräche" und "Berliner Luft" erscheinen. Gleichzeitig werden seine Arbeiten im "Simplicissimus" und der "Jugend" publiziert. Zille wird freischaffender Künstler. 1924 wird er Professor sowie ordentliches Mitglied der Preußischen Akademie der Künste. Politisch der KPD nahe stehend, unterstützt er die arme Bevölkerung. Trotz großer Popularität und künstlerischem Erfolg bewahrt er seine einfache Lebensweise.
Posthum ernennen Magistrat und Stadtverordnetenversammlung von Ostberlin Zille zum Ehrenbürger. Sie würdigen damit seine Verbundenheit mit den "Ausgebeuteten und Unterdrückten Berlins" sowie sein "humanistisch-realistisches Schaffen".
Bei der Vereinigung der Ost- und Westberliner Ehrenbürgerlisten wird Zille wegen seines "herausragenden Berlin-Bezugs" und der "starken Identifikation für alle Bürger der Stadt Berlin" übernommen.

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