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Erinnerung an Otto Suhr (19.08.2014)

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Der ehemalige Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses Professor Dr. Otto Suhr wurde am 17. August 1894 geboren. An seinem Gemälde im 1.Stock des Abgeordnetenhauses ehrt Parlamentspräsident Ralf Wieland ihn anlässlich seines 120.Geburtstages mit einem Blumengebinde. 

Otto Suhr starb mit nur 63 Jahren an Leukämie. Er war von 1946 bis 1950 Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin, nach der Spaltung Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin im Westteil der Stadt.

Nach den für die Berliner SPD erfolgreichen Wahlen vom Dezember 1954 wählte ihn das Abgeordnetenhaus am 11. Januar 1955 zum Regierenden Bürgermeister.

Otto Suhr hat im Nachkriegsberlin die Demokratie maßgeblich mit aufgebaut und die Landesverfassung gestaltet. Otto Suhr hat die Geschichte Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg mit geschrieben. Er hatte als Berliner Mitglied im Parlamentarischen Rat einen wesentlichen Anteil an der Gestaltung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland.

Als erster Regierender Bürgermeister von Berlin wurde er in den turnusmäßigen Wechsel als Bundesratspräsident einbezogen. Sein Tod 1957 verhinderte, dass es am 1. Oktober zur Amtsübernahme kam.

Im Jahr 1948 begründete Otto Suhr in Berlin wieder die Deutsche Hochschule für Politik. Nach seinem Tod wurde die Hochschule Teil der Freien Universität und in
Otto-Suhr-Institut umbenannt.
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