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Auf dem Weg der Rückkehr in die Gesellschaft (05.04.2005)

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Ein Prominenter im Dienst der guten Sache: Der Berliner Maler und Hochschullehrer Prof. Matthias Koeppel nahm am Dienstag (5. 4.) im Abgeordnetenhaus an einem Gespräch teil, das im Rahmen der Ausstellung "Kunst von Außenseitern" stattfand. In der Ausstellung wird bis zum 8. April (montags bis freitags 9.00 bis 18.00 Uhr) über die umfangreiche Resozialisierungsarbeit des Vereins "FREIE HILFE BERLIN - Gefährdeten- und Straffälligenhilfe" informiert. Gezeigt werden auch künstlerische Arbeiten von straffälligen und benachteiligten Menschen.

Das Gespräch mit Matthias Koeppel, ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der FREIEN HILFE BERLIN sowie Ausstellungsteilnehmern hatte das Thema "Kunst von Außenseitern erleben und verstehen". Dabei sollte für die Besucher deutlich werden, aus welchen Beweggründen Kunst von Außenseitern entsteht. Berichtet wurde auch darüber, wie die kreativ-künstlerischen Fähigkeiten und Interessen straffälliger und benachteiligter Menschen genutzt werden, sich mit dem sozialen Umfeld, der Straftat und der individuellen Lebenssituation auseinander zu setzen und auch dadurch den Weg zur Rückkehr und Integration in die Gesellschaft zu finden.

Die FREIE HILFE BERLIN e.V. fördert seit 1990 Hilfsangebote für sozial benachteiligte und straffällige Menschen im Beratungs-, Wohn-, Bildungs-, Beschäftigungs- und Freizeitbereich. In der Ausstellung werden die verschiedenen Projekte des Vereins und die ehrenamtliche Mitarbeit zahlreicher Bürgerinnen und Bürger dargestellt.

Eine weitere Veranstaltung findet am Donnerstag (7. 4.) um 17.00 Uhr im Raum 376 statt. In einer Podiumsdiskussion wird das Thema "Kriminalität in der Realität und in der Mediendarstellung" behandelt. Teilnehmerinnen sind u.a. die Vorsitzende des Ausschusses für Europa- und Bundesangelegenheiten und Medienpolitik des Abgeordnetenhauses, Martina Michels, und die Senatorin für Justiz, Karin Schubert. Auch Journalisten werden an dieser Podiumsdiskussion teilnehmen.

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