1. zur Suche
  2. zur Hauptnavigation
  3. zum Inhalt
  4. zum Bereichsmenü
Logo des Abgeordnetenhauses

Ausstellungseröffnung: „Am Grundstein der Demokratie – Die Märzrevolution von 1848 und der Friedhof der Märzgefallenen“ (26.05.2011)

nach unten

Parlamentspräsident Momper eröffnete am 29. Mai 2011 um 11 Uhr

Am Sonntag, dem 29. Mai 2011, eröffnete Parlamentspräsident Walter Momper auf dem Friedhof der Märzgefallenen im Volkspark Friedrichshain die Ausstellung: „Am Grundstein der Demokratie – Die Märzrevolution von 1848 und der Friedhof der Märzgefallenen“ mit. Der Vorsitzende des Paul-Singer-Vereins, der Abgeordnete Dr. Andreas Köhler, begrüßte die Gäste.

Die Märzrevolution, die von Paris aus die Staaten des Deutschen Bundes erfasste, erreichte in Berlin am 18. März 1848 mit den Barrikadenkämpfen ihren Höhepunkt. Die Revolutionäre kämpften für Freiheit, Gleichheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit. In Deutschland gilt die Märzrevolution als die Geburtsstunde der Demokratie. Der Friedhof der Märzgefallenen im Berliner Volkspark Friedrichshain repräsentiert nicht nur einen Ort der Revolutionsereignisse von 1848, sondern ist bewusst von Anfang an als Denkmal zur Erinnerung an die gefallenen Barrikadenkämpfer geschaffen worden.

Die Ausstellung „Am Grundstein der Demokratie“ besteht aus zwei Teilen. Vor dem Friedhof steht ein umgebauter 30 m langer Seecontainer, der als Ausstellungspavillon und Info-Zentrum dient. Ausstellungsthemen sind die Entstehungsgeschichte im europäischen und nationalen Kontext und die Bedeutung der Entwicklung von Freiheit und Demokratie in Deutschland. Ein weiteres großes Thema ist die Veranschaulichung der hohen symbolischen Bedeutung des Friedhofes in den verschiedenen politischen Systemen und deren Umgang mit dem Erinnerungsort. Ein akustischer Guide und die Ausstellungsrotunde informieren unmittelbar auf dem Friedhof über den Ort und laden zum Mitdiskutieren ein.

Parlamentspräsident Walter Momper ist Vorsitzender des Kuratoriums zur Entwicklung einer nationalen Gedenkstätte Friedhof der Märzgefallenen. Die Ausstellungseröffnung fand im Rahmen eines von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin geförderten Projekts zur Entwicklung des Friedhofs der Märzgefallenen zu einer nationalen Gedenkstätte und einem Ort demokratischen Lernens statt.

Die Ausstellung wurde zusammengestellt vom Paul-Singer-Verein in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, dem Bezirksmuseum und der Stiftung Historische Kirch- und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg im Rahmen des Projektes „Entwicklung einer nationalen Gedenkstätte Friedhof der Märzgefallenen“.

Das Programm im einzelnen:

11.00 Uhr
Begrüßung
Dr. Andreas Köhler, Vorsitzender Paul Singer Verein
Dr. Franz Schulz, Bezirksbürgermeister Friedrichshain-Kreuzberg

11.10 Uhr
Grußworte
Walter Momper, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin
Sibylle Laurischk, Mitglied des Bundestages
Dr. Jan Stöß, Bezirksstadtrat für Finanzen, Bildung, Kultur und
Sport Friedrichshain-Kreuzberg

Historische Einordnung
Prof. em. Dr. Reinhard Rürup, Technische Universität Berlin

11.30 Uhr
Auszüge aus der Kantate „1848“ für gemischten Chor von Rudolf Stodola mit den Chören con forza kreuzberg und ECHO 36 unter der Leitung von Horst Zimmermann

12.00 Uhr
Präsentation des Schülerworkshops „1848 heute“ durch Schüler/innen
der Heinrich-Hertz-Oberschule

12.15 Uhr
Gemeinsames Singen

12.30 Uhr
Besichtigung der Ausstellung und themenbezogene Kurzführungen über den Friedhof mit Martin Ernerth, Landschaftsarchitekt
Dr. Siegfried Heimann, Vorsitzender der Historischen Kommission der Berliner SPD
Dr. Hans Modrow, Ministerpräsident der DDR a.D.
Volker Schröder, Aktion 18. März
und den Kuratoren der Ausstellung

Die Veranstaltung wurde moderiert von
Dr. Susanne Kitschun

- - -

nach oben

Auf dieser Website ist die Webstatistik Piwik datenschutzkonform installiert. | Mehr Infos & Datenschutz