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BERLINER PARLAMENTARIER IN POLENS „SILICON VALLEY“ (03.09.2012)

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3. – 5. September 2012 besuchten Präsidiumsmitglieder die
„Blume Europas“

Von Montag bis Mittwoch Mittag waren Parlamentspräsident Ralf Wieland, die Vizepräsidentin Anja Schillhaneck und der Abgeordnete Andy Jauch aus dem Präsidium des Abgeordnetenhauses zu einen zwei-
tägigen Besuch im polnischen Breslau. Wroclaw ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Niederschlesien. Die Präsidiumsdelegation wurde vom Stadtpräsidenten von Breslau Rafal Dutkiewicz eingeladen. Im Dezember letzten Jahres waren der Stadtpräsident und eine Delegation des Stadtrats Gäste des Abgeordnetenhauses von Berlin.

Der Austausch mit Breslau im Rahmen der Oder-Partnerschaft, einem informellen interregionalen Netzwerk, begann bereits in der letzten Legislaturperiode. Auch bei dem jetzigen Gegenbesuch war das Programm umfangreich: Am Montag Nachmittag besuchten die Abgeordneten den Firmensitz der Firma ALBA in Breslau. Es gab eine Führung durch die Anlage und ein Gespräch mit der Repräsentantin der Firma vor Ort. Im Jahre 2003 übernahm die ALBA-Gruppe im Rahmen ihres Engagements auf dem polnischen Entsorgungs- und Recyclingmarkt knappe 80 % der Anteile an den Stadtreinigungsbetrieben der Stadt Breslau. ALBA ist bereits seit Mitte der 90iger Jahre auf dem polnischen Markt aktiv. Nach eigenen Angaben betreibt das Unternehmen die größte Sortieranlage für Hausmüll in Polen mit einer Jahreskapazität von 180.000 Tonnen.

Am Dienstag standen verschiedene Gespräche mit Stadträten und Mitarbeitern zu den Themen Infrastruktur und Öffentlicher Personennah-
verkehr, Wohnungssituation und Wohnungsbau sowie kulturelle Fragen auf dem Programm. Am Nachmittag erfuhren die Berliner Gäste etwas über die Wiederherstellung und Sanierung der Altstadt. Dazu gehört z.B. der Marktplatz, die Universität mit Aula Leopoldina, die Dominsel und das Königsschloss. Bevor der Bus wieder die Richtung Berlin nahm, stand am Mittwoch Vormittag das EIT+-Forschungszentrum auf dem Programm. Breslau gilt als Polens Silicon Valley. In der Stadt in Niederschlesien arbeiten mehr als 20 Hochschulen. Über 25.000 Studenten machen hier jährlich ihren Abschluss. Die Berliner Abgeordneten lernten das Forschungszentrum, das Bereiche wie Nanotechnologie, Fernmelde-
technologie oder Biomedizin beheimatet, kennen und führten Gespräche.

Breslau mit seinen rund 630.000 Einwohnern kann auf eine lange akademische Tradition zurückblicken. Das Cluster Breslau erstreckt sich auf über 2.000 km² in einer Region, in der mehr als 1 Mio. Menschen leben. Das polnische Wirtschaftszentrum im Dreiländereck von Deutschland, der Tschechischen Republik und Polen erfreut sich stetig steigender Bedeutung. Die erfolgreiche Clusterentwicklung wird insbesondere durch das EIT+-Programm des European Institut of Innovation and Technologie befördert. Diese Entwicklung zieht auch international erfolgreiche Unternehmen in die Region Breslau.

Gespräch mit Herrn Stadtpräsidenten Rafal Dutkiewicz in seinem Amtszimmer Foto: Abgeordnetenhaus von Berlin

Gespräch mit Herrn Stadtpräsidenten Rafal Dutkiewicz in seinem Amtszimmer Foto: Abgeordnetenhaus von Berlin

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