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Demokratie braucht Demokraten (24.02.2010)

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Zum 85. Todestag des ehemaligen Reichspräsidenten Friedrich Ebert

Seit 2005 hat die Bronzebüste Friedrich Eberts in der 3. Etage des Abgeordnetenhauses von Berlin ihren dauerhaften Platz erhalten. Die 45 cm hohe Friedrich-Ebert-Büste wurde von einem unbekannten Künstler geschaffen. Die Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung, Anke Fuchs, übergab die Bronzebüste seinerzeit an Parlamentspräsident Walter Momper.

Am 28. Februar 2010 jährt sich der Todestag des ehemaligen Reichspräsidenten zum 85. Mal. Friedrich Ebert starb 1925 im Alter von nur 54 Jahren in Berlin. Er war der erste demokratisch gewählte Reichspräsident der deutschen Geschichte. Er war Sozialdemokrat. Noch heute wirken die Ideen, die sein politisches Handeln untermauerten, sehr modern: Ausgleich zwischen Arbeiterschaft und Bürgertum und Gleichberechtigung aller Staatsbürger - auch der Frauen - , sowie die Verpflichtung auf das Gemeinwohl. Er wusste schon damals: Eine lebendige Demokratie muss täglich neu mit Leben erfüllt werden. Friedrich Ebert war ein herausragender Politiker und Wegbereiter der parlamentarischen Demokratie und damit einer der Vorväter unseres heutigen demokratischen Verfassungsstaats. In der Weimarer Republik war Friedrich Ebert Zielscheibe bösartiger Attacken rechtsextremistischer Verleumdungen. Das Amt sollte verunglimpft, die Republik zu Fall gebracht werden.

Sein Vermächtnis, den neuen Tendenzen rechtsextremen Gedankenguts entschieden entgegen zu treten, „ist für das Berliner Parlament Auftrag und Verpflichtung“, sagt Parlamentspräsident Walter Momper.

Fototermin:
Der Parlamentspräsident Walter Momper legte am 26. Februar 2010 um 10 Uhr an der Büste Friedrich Eberts anlässlich seines 85. Todestages im 3. Stock des Abgeordnetenhauses ein Gebinde nieder.

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