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Der Vorsitzende des Ausschusses für Verfassungs- und Rechtsangelegenheiten, Immunität und Geschäftsordnung, Abg. Andreas Gram, erklärt zum Tod der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig: (05.07.2010)

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Mit dem Tod von Kirsten Heisig verliert die Berliner Justiz eine außerordentlich engagierte und mutige Richterin, die mit großer Tatkraft ihr Richteramt ausgeübt hat und die sich mit vollem Einsatz den Problemen der Jugendkriminalität in Berlin gewidmet hat. Mit ihrem Namen ist das sogenannte Neuköllner Modell verbunden, das im Jahr 2008 in Berlin gestartet wurde. Ziel dieses bundesweit beachteten Modells ist es, dass sich jugendliche Straftäter innerhalb von wenigen Wochen nach der Tat vor einem Gericht verantworten müssen, um damit die erzieherische Wirkung zu erzielen, auf die es bei Jugendlichen und Heranwachsenden ankommt.

Abg. Gram erklärt weiter: Im Namen des Rechtsausschusses möchte ich diese vorbildliche Arbeit und die Verdienste von Kirsten Heisig im Kampf gegen die Jugendkriminalität ausdrücklich würdigen. Ziel muss es sein, diesen erfolgreichen Weg in der Berliner Justiz auch zukünftig engagiert weiter zu verfolgen.

Mein Mitgefühl gilt der Familie und den Angehörigen von Kirsten Heisig, die mit dem tragischen Verlust zurechtkommen müssen. Ihnen spreche ich im Namen des Rechtsausschusses mein aufrichtiges Beileid aus.

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