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Die Sternsinger waren da (08.01.2014)

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Die Sternsinger waren da

„Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!“ lautet das Motto der Aktion Dreikönigssingen 2014. Die großen und kleinen Könige besuchten am 8. Januar 2014 das Abgeordnetenhaus von Berlin. Begrüßt wurden sie von Parlamentspräsident Ralf Wieland. Dieses Jahr kam die Sternsingergruppe aus der Ikarus-Grundschule in Berlin-Mariendorf.

Gruppe von Kindern singt im Foyer

Die Sternsinger im Abgeordnetenhaus Foto Abgeordnetenhaus Berlin

Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+14“ bringen die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt. Das Beispielland ist in 2014 Malawi. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritäts-
aktion, bei der sich Kinder für Kinder engagieren. Sie wird vom Kinder-
missionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend getragen. Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion rund 2.000 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Latein-
amerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

46 Prozent der geschätzt 45,2 Millionen Menschen auf der Flucht sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Die Sternsinger helfen den Flüchtlingskindern. Kinder, die wegen des Bürgerkriegs aus Syrien geflohen sind, erhalten Medikamente, Lebensmittel und Decken. In Südafrika oder im Kongo sorgen Projektplaner dafür, dass Flüchtlings-
kinder an ihrem Zufluchtsort zur Schule gehen können. Traumatherapie und Friedenserziehung stehen in ehemaligen Bürgerkriegsländern wie Sierra Leone oder Sri Lanka auf dem Programm. Das Flüchtlingslager in Dzaleka im Beispielland Malawi in Ostafrika steht im Mittelpunkt der Aktion. Knapp 17.000 Menschen leben in dem Lager, in dem die Sternsinger ebenfalls Schulprojekte und Programme zur Traumatherapie unterstützen.

Doch nicht nur Flüchtlingskinder profitieren: Straßenkinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die in Kriegs- und Krisengebieten oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden.



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