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EINE UNGEWÖHNLICHE TAFELRUNDE - 11 TAGE VOR DEM MAUERFALL (04.12.2009)

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Diskussionsveranstaltung mit Parlamentspräsident Walter Momper / Mittwoch, 16. Dezember 2009, 17 Uhr, Abgeordnetenhaus

Das Institut für vergleichende Staat-Kirche-Forschung und der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses Walter Momper erwarten am Mittwoch interessante Gesprächspartner.

Worum geht es?

Für den 29. Oktober 1989 hatte der damalige Konsistorialpräsident Manfred Stolpe zu einem Mittagessen in den Rosensalon des Ostberliner Palasthotels eingeladen. Außergewöhnlich war die Zusammensetzung seiner Tischgenossen. Gekommen waren nämlich der Regierende Bürgermeister von Berlin Walter Momper und der 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Berlin Günter Schabowski. Manfred Stolpe wurde von Generalsuperintendent Günter Krusche und Walter Momper vom Leiter der Senatskanzlei Dieter Schröder begleitet. Günter Schabowski hatte den Oberbürgermeister von Berlin Erhard Krack an seiner Seite. Außergewöhnlich war nicht nur die Zusammensetzung der Tischgemeinschaft, sondern auch die Fragen, die die Herren beschäftigten:

Was wird, wenn DDR-Bürger die Öffnung der Mauer erzwingen? Was wird, wenn die DDR-Führung dem Druck der Straße nachgibt, den Bürgern der DDR endlich Reisefreiheit gewährt und tausende Menschen aus der DDR nach Westberlin strömen?

Welche Antworten die ungewöhnliche Tafelrunde damals fand und wie dann in der Nacht vom 9. zum 10. November alles tatsächlich kam, darüber werden einige der damaligen Teilnehmer am Mittwoch diskutieren:

Dr. Manfred Stolpe
damals Konsistorialpräsident

Prof. Dieter Schröder
damals Chef der Senatskanzlei

Dr. Günter Krusche
damals Generalsuperintendent
und
Walter Momper
damals Regierender Bürgermeister
von Berlin

Die Moderation übernehmen:
Dr. Joachim Heise
Johannes Gernert.

16. Dezember 2009, 17.00 Uhr
Abgeordnetenhaus Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin
Raum: 376 / Kontakt: Dr. Joachim Heise, Tel.: 2045 06 19, Fax: 208 15 18

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