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Eichborndamm 238: Das Haus, in dem Kinder zu Tode gequält wurden (30.01.2002)

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Sie waren hilflos ihrem Schicksal ausgeliefert, wurden von Verbrechern im Arztkittel gefoltert und mussten unsägliche Qualen erleiden: Kinder, die während der nationalsozialistischen Herrschaft zu medizinischen Versuchen missbraucht wurden.

An ihr Leiden, eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte Deutschlands, wird am Mittwoch (30.1.) in Reinickendorf mit einer Kranzniederlegung vor der Gedenktafel am Haus Eichborndamm 238 erinnert. An der Gedenkveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen um 15 Uhr wird auch der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, teilnehmen.

In dem Gebäude am Eichborndamm, das die Wittenauer Nervenklinik (heute Karl-Bonhoeffer-Klinik) damals als Außenstelle nutzte, wurden von 1942 bis zum Kriegsende bei medizinischen Experimenten 175 Kinder gequält, 81 von ihnen starben.

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