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"Ein selbstbewusster Bürger, der sich einmischte" (03.11.2003)

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Er war ein Mann, der sich ein einmischte; ein Gelehrter, der sich nicht in den "Elfenbeinturm" der Wissenschaften zurückzog, sondern sich politisch engagierte - im Revolutionsjahr 1848 als Journalist, später als Parlamentarier im Preußischen Abgeordnetenhaus: der Historiker und Rechtsgelehrte Theodor Mommsen. Sein Todestag jährte sich am 1. November zum 100. Mal.

Das Abgeordnetenhaus von Berlin erinnerte am Montagabend ( 3. 11.) mit einer festlichen Veranstaltung an Theodor Mommsen. Dazu hatte Parlamentspräsident Walter Momper die Mitglieder des Abgeordnetenhauses und des Senats von Berlin sowie zahlreiche Repräsentanten aus Wissenschaft, Kultur und Politik eingeladen. Nach der Begrüßungsansprache von Präsident Walter Momper und einem Grußwort von Stephan Richter (Mommsen-Initiative Schleswig-Holstein) hielt Prof. Dr. Alexander Demandt (Freie Universität Berlin) den Festvortrag: " 'Ich wünschte, ein Bürger zu sein' - Theodor Mommsen und die Politik". Aus Texten von Theodor Mommsen las der Regisseur und Schauspieler Friedo Solter.

Theodor Mommsen (1817 - 1903) gehörte als Mitglied der Deutschen Fortschrittspartei dem Preußischen Abgeordnetenhaus von 1863 bis 1866 und wieder von 1873 bis 1879 an. Von 1881 bis 1884 war er dann Mitglied des Reichstags. Für seine mehrbändige "Römische Geschichte" wurde er 1902 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

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