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Gedenkstunde von Senat und Abgeordnetenhaus anlässlich des 60. Jahrestages des Volksaufstandes am 17. Juni 1953 (06.06.2013)

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Mittwoch / 12. Juni 2013 / 18.00 Uhr / Plenarsaal

„In unserem politischen Bewusstsein hat sich der 17. Juni 1953 über die Jahrzehnte in seiner Bedeutung gewandelt. Heute wissen wir: Im Licht der friedlichen Revolution von 1989 kann der 17. Juni als erster Volksaufstand im damaligen kommunistischen Machtbereich durchaus als Vorläufer von 1989 gesehen werden. Der Mut der ostdeutschen Demonstranten von 1953 wurde 1989 zum Vorbild im Kampf gegen Unfreiheit und Unterdrückung. Und so lässt sich schlussfolgern: Auch wegen der Ereignisse um den 17. Juni 1953 herum können nun alle Deutschen in Frieden und Freiheit leben“, so sieht Parlamentspräsident Ralf Wieland den Symboltag des deutschen Gedenkkalenders.

Mit einer Gedenkstunde erinnerten Senat und Abgeordnetenhaus an den blutig niedergeschlagenen Volksaufstand am 17. Juni 1953. Parlamentspräsident Ralf Wieland und der Staatssekretär für Kultur André Schmitz begrüßten die Gäste und leiteten in dieses Schlüsselereignis der Nachkriegsgeschichte ein. Die beiden Reden finden Sie als Download-Datei auf der rechten Seite.

Präsident Wieland bei der Begrüßung zur Gedenkstunde

Präsident Wieland bei der Begrüßung zur Gedenkstunde / Foto: Abgeordnetenhaus

Der Historiker Professor Dr. Christoph Kleßmann anlysierte die Ereignisse in seinem Vortrag mit dem Titel: „Der Aufstand vom 17. Juni 1953 – Spuren der Erinnerung“. Anschließend führte der sächsische Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR Lutz Rathenow in die Ausstellung „Die DDR – zwischen Repression und Widerspruch“, die im Anschluss an die Gedenkstunde in der Wandelhalle des Abgeordnetenhauses eröffnet wurde, ein. Seine Behörde hat die Ausstellung, die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Herti-Stiftung gefördert worden ist, zusammengestellt. Nach der Feierstunde stellte die Kuratorin Kathryn Babeck in einem erläuternden Rundgang die Ausstellungskonzeption vor.

Bis zum 16. August 2013 steht die Ausstellung der Öffentlichkeit jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.00 – 18.00 Uhr offen.

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