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HEINZ GALINSKI - 100. EHRENBÜRGER BERLINS – 20. TODESTAG AM 19. JULI 2012 (13.07.2012)

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Abgeordnetenhaus würdigte ehemaligen langjährigen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin mit Blumengebinde

Heinz Galinski wurde am 28. November 1912 in Marienburg geboren. Der gelernte Textilkaufmann wurde 1943 nach Auschwitz deportiert, nach Buchenwald verschleppt und schließlich im April 1945 als einziger Überlebender der Familie aus dem KZ Bergen-Belsen befreit. Nach Berlin zurückgekehrt, unterstützte er den Wiederaufbau der Jüdischen Gemeinde in Berlin, die anfangs bei der Auswanderung von überlebenden Juden half. Heinz Galinski wurde 1949 zum Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin gewählt. In seiner Amtszeit entwickelte sich die Gemeinde zur größten in Deutschland. Von 1954 bis 1963 und von 1988 bis 1992 übte Heinz Galinski auch das Amt des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland aus. Neben diesen Aufgaben beobachtete er stets kritisch die politische Entwicklung Deutschlands, insbesondere die deutsche Israel-Politik.

Mit der Ernennung zum Ehrenbürger würdigte Berlin 1987 sein "unermüdliches Eintreten für die Verständigung und den Ausgleich zwischen jüdischen und nichtjüdischen Menschen in Berlin" sowie sein "Engagement für die Jüdische Gemeinde zu Berlin und deren Ausstrahlung auf das kulturelle Leben in unserer Stadt".

Sein Portrait ist in der Galerie der Ehrenbürger im Abgeordnetenhaus von Berlin zu besichtigen.

Den Link zur Galerie der Ehrenbürger finden Sie auf der rechten Seite.

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