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"Harry Ristock - Individualist, Querdenker und populärer Politiker" (20.01.2003)

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Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, hat den 1992 verstorbenen früheren Bausenator und Abgeordneten Harry Ristock gewürdigt, der am 20. Januar seinen 75. Geburtstag gefeiert hätte. Präsident Momper erklärte:

"Am Montag (20.1.) wäre Harry Ristock 75 Jahre alt geworden. An diesem Tag werden sich viele an diesen Vollblutpolitiker erinnern, der in Berlin prägende Spuren hinterlassen hat. Viel zu früh ist er am 5. März 1992 nach schwerer Krankheit im Alter von 64 Jahren verstorben. Harry Ristock gehörte von 1975 bis 1979 und wieder von 1981 bis 1992 der SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses an. Zuvor war er Bezirksstadtrat für Volksbildung in Charlottenburg (1965 bis 1971) und Senatsdirektor (Staatssekretär) beim Senator für Schulwesen (1971 bis 1975). Von 1975 bis 1981 war Harry Ristock Senator für Bau- und Wohnungswesen. In dieser Zeit hat er in der Berliner Baupolitik eine Wende vom Abriss zur Erhaltung von Bausubstanz und zur Bewahrung gewachsener Stadtquartiere durchgesetzt. Er hat dafür gesorgt, dass Stadtstrukturen erhalten blieben und die Lebens- und Wohnqualität des traditionellen Kiezes ein wichtiger Faktor der Stadt- und Bauplanung wurde.

Harry Ristock hat in Berlin viel bewegt, und er hat immer wieder zukunftsorientierte Entwicklungen in Gang gesetzt. Er konnte sehr charmant und verbindlich sein, aber er war immer auch ein Individualist und Querdenker, ein Mann mit Ecken und Kanten. Dennoch - oder gerade deshalb - war er ungewöhnlich populär und über Parteigrenzen hinweg beliebt. Harry Ristock ist in Berlin unvergessen."

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