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Heinrich Lübke – 40. Todestag (05.04.2012)

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Alt-Bundespräsident stirbt am 6. April 1972 in Bonn

Der 72. Ehrenbürger der Stadt Berlin, Heinrich Lübke, wird vom Abgeordnetenhaus von Berlin zu seinem 40. Todestag mit einem Blumengebinde an seinem Ehrenbürger-Portrait geehrt.

Am 14. Oktober 1894 wurde Heinrich Lübke in Westfalen als eines von fünf Kindern eines katholischen Schuhmachers und Landwirts geboren. 1913 begann er mit seinem Studium. Zuerst Landwirtschaft und Kulturtechnik in Bonn, später nach dem Ersten Weltkrieg, Volkswirtschaft, Verwaltungsrecht und Boden- und Siedlungsrecht in Münster und in Berlin. 1931 wurde er für die Zentrumspartei als Abgeordneter in den Preußischen Landtag gewählt. Mit Beginn der NS-Zeit verlor er alle seine Ämter und wurde kurzfristig verhaftet, aber wieder freigelassen. Nach einer zweiten Verhaftung war Heinrich Lübke 20 Monate in Haft. 1945 trat Heinrich Lübke in die CDU ein. Schon 1947 übernahm er als Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Landes Nordrhein-Westfalen die Aufgabe, “die durch Krieg und Kriegsfolgen schwer zurückgeworfene landwirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu steigern und die Ernährung der Bevölkerung des dichtbesiedelten Landes zu übernehmen.“

1953 übernahm er das Amt des Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. 1959 wurde er der zweite Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Heinrich Lübke hatte das Amt zehn Jahre inne. In dieser Zeit engagierte er sich besonders für die Entwicklungshilfe. Senat und Abgeordnetenhaus zeichneten sein nachdrückliches Eintreten für Berlin und den “...überzeugungstreuen Menschen, der den Machthabern des nationalsozialistischen Regimes Widerstand entgegen setzte“ mit der Ehrenbürgerwürde aus. Heinrich Lübke richtete in der geteilten Stadt seinen zweiten Amtssitz ein.

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