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"John F. Kennedy - unvergessener Hoffnungsträger für Aufbruch, Fortschritt und Frieden" (22.11.2003)

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Am Sonnabend jährte sich zum 40. Mal der 22. November 1963, der Tag, an dem John F. Kennedy ermordet wurde. In Erinnerung an den früheren US-Präsidenten erklärte der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper:

"Die Welt hielt den Atem an, als Agenturen, Fernsehen und Rundfunk die Todesnachricht verbreiteten. John F. Kennedy, die Führungsfigur der westlichen Welt, das Idol von Millionen Menschen, war in Dallas einem Attentat zum Opfer gefallen. Die Tragödie von Dallas, die dramatischen Fernsehbilder und das Entsetzen, das sie auslösten, sind unvergessen.

Jener 22. November 1963 war auch einer der dunkelsten Tage in der Geschichte Berlins. Die Ermordung John F. Kennedys traf die Berlinerinnen und Berliner mitten ins Herz. Fast auf den Tag genau fünf Monate zuvor, am 26. Juni 1963, hatten ihn die Menschen in West-Berlin bei seinem triumpfalen Besuch in der Stadt umjubelt. Vor der ganzen Welt hatte sich Kennedy - zwei Jahre nach der Errichtung der Mauer durch Sowjetunion und DDR - in seiner historischen Rede vor dem Rathaus Schöneberg mit den eingeschlossenen West-Berlinern solidarisiert und ihnen zugerufen: 'Ich bin ein Berliner'. Ein Satz, der unvergesslich ist; ein Satz, der Geschichte gemacht hat und damals als Garantie für das Überleben in Freiheit verstanden wurde.

John F. Kennedy war für die Menschen in der westlichen Welt Symbolfigur und Hoffnungsträger: Seine Politik des Aufbruchs und Fortschritts, seine persönliche Ausstrahlung, sein Mut und sein Bekenntnis zur Verantwortung für den Frieden gaben den Menschen in West und Ost große Hoffnung. In seiner relativ kurzen Amtszeit ist er als eine der großen Führungspersönlichkeiten in die Geschichte eingegangen.

Zu seinem Vermächtnis gehört auch die Aufforderung an jeden einzelnen Bürger, nicht zu fragen, was der Staat für ihn tun könne, sondern, was er selbst für seinen Staat tun könne. Eine Forderung, die auch noch heute gültig ist - 40 Jahre nach dem Tod John F. Kennedys."

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