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Jugendforum denk!mal 2011: www.denkmal-berlin.de (08.12.2010)

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Andrea Ballschuh moderiert große Abschlussveranstaltung

Anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2011 bietet das Abgeordnetenhaus von Berlin Schülerinnen, Schülern und Jugendgruppen eine Plattform, Projekte und Arbeiten, die sich mit dem Nationalsozialismus und neonazistischen Tendenzen auseinander setzen, bei einer Veranstaltung im Plenarsaal am 17. Januar 2011 und einer einwöchigen Ausstellung im Casino des Abgeordnetenhauses vom 17. Januar bis 23. Januar 2011 vorzustellen.

Das diesjährige Projekt steht unter dem Motto: „Weil Menschen Spuren hinterlassen...“.

Das Projekt „denk!mal“ will wörtlich verstanden werden. Die Beiträge sollen zum Denken auffordern, sollen begreiflich machen, dass es sich in einer offenen, toleranten Gesellschaft so viel besser lebt. Unter dem Schlagwort Mach!mal können Ideen zu diesem Thema greif-, sicht- und hörbar umgesetzt und in den verschiedensten Formen präsentiert werden. Die Projekte können die Schicksale verfolgter Einzelpersonen, Familien oder Gruppen erzählen, die Zivilcourage und den Widerstand von mutigen Bürgerinnen und Bürgern gegen das Nazi-Regime dokumentieren oder die Geschichte und Bedeutung historischer Orte und Gebäude in Berlin aufarbeiten. Lebendige Erinnerungskultur bedeutet, das Bewusstsein für die Geschichte zu schärfen und sich der Herausforderung zukunftsrelevanter Fragestellungen anzunehmen.

Präsident Walter Momper: „Ich freue mich, dass „denk!mal“ auf immer mehr Resonanz bei den jungen Berlinerinnen und Berlinern stößt. Hunderte von Jugendlichen haben im Januar 2010 an einer eindrücklichen Abschlussveranstaltung ihre Projekte vorgestellt. Engagement, Kreativität und viel, viel Arbeit der einzelnen Teams haben diese Präsentationen möglich gemacht. Kriterien, die sich nur schwer „benoten“ lassen. Deshalb geht es bei „denk!mal“ nicht darum, besser zu sein als andere – wichtig ist das Mitmachen. Und deshalb wird auch jedes Projekt mit einem Preis gewürdigt.“

Die Berlinerin Andrea Ballschuh beschreibt ihre Motivation, sich hier ehrenamtlich einzubringen, wie folgt: „Die Vergangenheit ist ein großer Lehrmeister und die Jahre vergehen. Wir sagen: „Nie mehr!“ und „Vergesst nicht!“ Die Gestaltung der Zukunft liegt in unserer Hand, mit dem Wunsch nach Akzeptanz, Toleranz und Vergebung...“

Die Dokumentation zum Jugendforum denk!mal 2010 ist als Broschüre im Referat Öffentlichkeitsarbeit des Abgeordnetenhauses von Berlin, Raum 145, erhältlich und im Internet unter den genannten Adressen zu finden.

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