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Lebhaft, spannend und freundschaftlich (11.02.2003)

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Eine gute Tradition wird fortgesetzt: Im Abgeordnetenhaus von Berlin wurden am Dienstag (11.2.) wieder Führungsoffiziere des US-Hauptquartiers für Europa und Afrika in Stuttgart empfangen.Die 21 Gäste halten sich im Rahmen eines Besuchsprogramms in Berlin auf, das seit mehr als 15 Jahren besteht und dazu beiträgt, die deutsch-amerikanischen Freundschaftskontakte lebendig zu erhalten. Ein Höhepunkt des mehrtägigen Berlin-Aufenthalts war der Besuch im Abgeordnetenhaus.

Nach einem Rundgang durch das geschichtsträchtige Gebäude: eine politische Diskussion mit Abgeordneten. Eine prominente Parlamentarierrunde stellte sich den Fragen der amerikanischen Gäste: der Vizepräsident des Abgeordnetenhauses, Dr. Christoph S t ö l z l (CDU), die Abgeordneten Heidemarie F i s c h e r (SPD) und Bärbel H o l z h e u e r - R o t h e n s t e i n e r (PDS) und die Fraktionsvorsitzenden Volker R a t z m a n n (Bündnis90/Die Grünen) und Dr. Martin L i n d n e r (FDP). Und es wurde - vor dem Hintergrund der aktuellen Situation - ein lebhaftes und spannendes, doch immer freundschaftliches Gespräch.

Begründet wurde das Besuchsprogramm noch während der Teilung Deutschlands durch Hubert Erb, den Medienberater des Oberbefehlshabers der US-Streitkräfte in Europa. Mr.Erb, der in der geteilten Stadt jahrelang Berlin-Chef einer amerikanischen Nachrichtenagentur war, wollte erreichen, dass möglichst viele Offiziere der US-Army die besondere Situation Berlins aus eigener Anschauung kennen, bevor sie in aller Welt militärische Führungspositionen übernehmen. Das ist ihm inzwischen gelungen, denn in den letzten 15 Jahren war er jeweils dreimal pro Jahr mit 40 Offizieren in Berlin. Sein Besuchs- und Informationsprogramm ist längst ein festes Element der deutsch-amerikanischen Freundschaft, der der westliche Teil Berlins während der jahrzentelangen
Ost-West-Konfrontation seine Freiheit verdankte und ohne die 1990 die deutsche Einheit nicht möglich gewesen wäre.

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