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"Leid, das unseren Freunden zugefügt wird, ist unser Leid" (13.09.2001)

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Die Tagespolitik ist in den Hintergrund gerückt, Erschütterung und Trauer bei allen Fraktionen: Die Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses von Berlin wurde heute (13.9.) zur Gedenkstunde für die Opfer der Terroranschläge in den USA. Im Namen aller Fraktionen sprach Präsident Reinhard Führer in einer Erklärung, die live vom Fernsehen übertragen wurde, den Angehörigen der Opfer das Mitgefühl des Parlaments aus.

Der Parlamentspräsident sagte, die Berlinerinnen und Berliner seien durch die Bilder und Berichte von dem grauenhaften Verbrechen in den USA bis ins Mark erschüttert, denn die Stadt sei durch ihre Nachkriegsgeschichte mit den Amerikanern stärker verbunden als jede andere. Die Freundschaft mit Amerika sei für die Berliner eine Herzensangelegenheit, die Chronik dieser Freundschaft umfasse Jahrzehnte gemeinsamer Herausforderungen, gemeinsamer Prüfungen und gemeinsamer Erfolge.

"Leid, das unseren Freunden zugefügt wird, ist auch unser Leid!" , sagte Präsident Reinhard Führer. Er forderte, alle müssten noch entschiedener gegen Hass, Gewalt und Extremismus vorgehen, warnte angesichts der Terroranschläge aber auch vor pauschalen Verurteilungen. Nachdrücklich setzte er sich dafür ein, den Kindern und Jugendlichen wieder Werte zu vermitteln: Toleranz, Nächstenliebe, Achtung der Menschenwürde, Gerechtigkeit.

Nach dem Parlamentspräsidenten sprach der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit. An der Gedenkveranstaltung nahm als Repräsentant der amerikanischen Botschaft der Gesandte David Wolfson teil.

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