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"Mehr Mut zu neuen Ideen!" (03.04.2003)

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Zu einer Sternstunde politischer Reflexion und Diskussion entwickelte sich am Donnerstag (3.4.) im Plenarsaal des Berliner Parlaments die zweite Veranstaltung "agenda @ berlin", zu der das Abgeordnetenhaus und der überparteiliche Verein Werkstatt Deutschland eingeladen hatten. Am Abend waren sich die rund 400 Teilnehmer einig, - und Gastgeber Walter Momper konnte strahlen: "agenda" war ein voller Erfolg! Bis zum Ende der Veranstaltung war der Plenarsaal voll besetzt.

Ein Großaufgebot prominenter Diskussionsteilnehmer und Referenten aus Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur war der Einladung zum "Berlin-Gipfel" gefolgt. Thema war die Funktion Berlins als Hauptstadt Deutschlands und als europäisches Zentrum.

Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, und der Vorsitzende der Werkstatt Deutschland e.V., Dr. Klaus Riebschläger, hatten die Tagung eröffnet. Prominenteste Teilnehmer waren der frühere Bundespräsident Dr. Richard von Weizsäcker, der Autor und Nobelpreisträger Imre Kertész (Budapest), der Medien-Minister der Stadtregierung von Moskau, Alexander Musikanski, der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, John C. Kornblum, der Berliner Ehrenbürger Edzard Reuter, SPD-Generalsekretär Olaf Scholz, Bündnis90/Die Grünen-Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke und der Berliner CDU-Vorsitzende Dr.Christoph Stölzl.

Präsident Walter Momper hatte in seiner Eröffnungsansprache betont, die Hauptstadt Berlin sei "Sache a l l e r Deutschen, auch aller P a r t e i e n, nicht nur derjenigen, die in Bund oder Land regieren". Eine Stadt, die das ganze Land repräsentieren solle, brauche auch die Solidarität des ganzen Landes. Zu der Frage, ob angesichts der schwierigen Haushaltslage Berlins Politik und Verwaltung überhaupt noch Gestaltungsmöglichkeiten hätten, sagte er, ein Mangel an Geld bedeute nicht einen Mangel an Einsatzbereitschaft und Ideen. "Berlin braucht Visionen, Ziele und Strategien. Wir brauchen mehr Mut zu neuen Ideen, auch zu unkonventionellen Ideen!" forderte Walter Momper mit großem Nachdruck. "Wir müssen bereit sein, neue Wege zu gehen, wo immer dies nötig ist!"

Nach dieser Vorgabe des Präsidenten entwickelte das international besetzte, hochkarätige Forum in Reden, Statements und Diskussionsbeiträgen eine Fülle interessanter Perspektiven und Vorschläge.

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