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Neue Büste für Abgeordnetenhauspräsident Willy Henneberg (1898-1961) (15.09.2014)

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Präsident Willy Henneberg / Foto: Landesarchiv Berlin

Eine weitere Büste eines ehemaligen Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin schmückt jetzt die Galerie des Abgeordnetenhauses im dritten Stock. Anlässlich einer Feierstunde zum 30. Geburtstag der "Vereinigung ehemaliger Mitglieder im Abgeordnetenhaus von Berlin" wird Präsident Ralf Wieland die Büste seines Präsidenten-Vorgängers Willy Henneberg enthüllen. Die Veranstaltung findet im Plenarsaal des Abgeordnetenhauses am Mittwoch, dem 17. September 2014, um 18.00 Uhr statt.

Die Büste schuf der Bildhauer Henry Stöcker. Willy Henneberg präsidierte vom 20. März 1958 bis zum 17. September 1961 im Abgeordnetenhaus. Der SPD-Politiker, geboren am 7. Mai 1898 in Berlin, starb während einer Sondersitzung des Berliner Abgeordnetenhauses. Über alle Parteigrenzen hinweg hatte sich Willy Henneberg großen Respekt als Finanzpolitiker erworben. Die Enthüllung der Büste fällt mit dem 53. Todestag von Willy Henneberg zusammen.

Willy Henneberg wurde am 7. Mai 1898 in Berlin geboren und ging in Berlin-Kreuzberg zur Schule. Nach seiner Lehre im elektrotechnischen Handwerk in Berlin (1912-1916) war er bis zum Ende des 1. Weltkrieges Soldat.

Nach dem 1. Weltkrieg gehörte er zum Betriebsrat des Hauptversorgungsamtes und war seit 1920 Mitglied der Gewerkschaft des Gemeinde- und Staatsarbeiter- und des Metallarbeiterverbandes. Im Jahre 1922 bestand Willy Henneberg die Meisterprüfung und 3 Jahre später die Abschlussprüfung als Ingenieur an der Gaußschule Berlin. Anschließend arbeitete er in der Elektro-Installationsfirma Brause, die er 1937 übernahm und nach ihrer völligen Zerstörung 1945 wieder aufbaute.

In der SPD war Willy Henneberg bereits seit 1922 Mitglied. Im Jahre 1948 wurde er Stadtverordneter und 3 Jahre später Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, zu dessen Präsidenten er am 20. März 1958 einstimmig gewählt wurde.

Willy Henneberg war ferner Mitglied im Beirat des Bundesausgleichamtes in Bad Homberg, des Aufsichtsrates der Berliner Bank, des Rundfunkrates des Senders Freies Berlin, sowie Mitglied des Verwaltungsrates der Feuersozietät Berlin, Beiratsmitglied der Berliner Ausstellungen und gehörte zu den Gründern der SPD– Bundesgemeinschaft der selbständig Schaffenden, deren dritter Bundesvorsitzender er bis zu seinem Tod war.

Henneberg wurde nach einem feierlichen Staatsbegräbnis auf dem Waldfriedhof Zehlendorf beigesetzt.
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