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Neuer Anschub für ein Dokumentationszentrum in Schöneweide? (24.05.2004)

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Mit der Gründung eines gemeinnützigen Fördervereins sollen jetzt die jahrelangen Bemühungen zahlreicher Initiativgruppen und Institutionen um ein Dokumentations- und Begegnungszentrum zur Zwangsarbeit im Nationalsozialismus in Berlin-Schöneweide neuen Anschub erhalten. Die Gründungsversammlung findet am Montag (24. Mai) um 19.00 Uhr im Sitzungssaal 304 des Abgeordnetenhauses statt. Prominentestes Gründungsmitglied des Fördervereins wird der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, sein.

Der neue Förderverein strebt die Erhaltung und denkmalgerechte Nutzung der ehemaligen Zwangsarbeiterbaracken im Ortsteil Niederschöneweide des Bezirks Treptow-Köpenick und die Einrichtung eines Dokumentations- und Begegnungszentrums an. Auf dem Gelände befindet sich das letzte noch erhaltene Zwangsarbeiterlager in Berlin.

Es wurde 1943 durch die Behörde Albert Speers für mehr als 2000 ausländische Arbeitskräfte gebaut. Die rund 3,3 ha große Anlage steht seit 1995 als Ensemble unter Denkmalschutz.

Am Freitag (28. Mai) wird der Parlamentsausschuss für Kulturelle Angelegenheiten unter Leitung seiner Vorsitzenden, Abg. Alice Ströver, gemeinsam mit Vertretern des Senats und des Sanierungsträgers das Gelände besichtigen (nur presse-öffentlich!).

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